36 Monate bedingt für Paris
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36 Monate bedingt für Paris

Das immerfrohe Partygirl Paris Hilton erhält einen schweren Dämpfer. Wegen einer Blaufahrt vom vergangenen September erhält sie eine Geld- und eine Freiheitsstrafe.

Wegen Autofahrens in angetrunkenem Zustand hat Party-Girl Paris Hilton eine Freiheitsstrafe von 36 Monaten erhalten. Diese wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Ausserdem erlegte das Gericht in Los Angeles der Hotelerbin eine Geldstrafe von rund 1500 Dollar (1160 Euro) auf. Des weiteren muss sie an einem Alkoholentzugsprogramm teilnehmen. Hilton selbst blieb dem Gerichtstermin am Montag fern und liess über ihre Anwälte erklären, dass sich gegen die Anklagepunkte nicht zur Wehr setzen wolle, obwohl sie nach der Anzeige zunächst auf nicht schuldig plädiert hatte.

Daraufhin wurde der Vorwurf der Trunkenheit am Steuer auf rücksichtsloses Fahren unter Alkoholeinwirkung abgemildert. Sollte Hilton sich zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit bereit erklären, würde die Bewährungsstrafe auf 24 Monate reduziert, erklärte der Richter.

Hilton wurde am 7. September in Los Angeles am Steuer ihres Mercedes-Benz McLaren SLR wegen auffälliger Fahrweise von der Polizei gestoppt. Sie hatte nach Angaben ihres Sprechers einen Blutalkoholpegel von 0,8 Promille. Die 25-Jährige gab an, sie habe wegen Dreharbeiten für ein Musikvideo den ganzen Tag nichts gegessen und einen Margarita getrunken. Sie sei dann auf dem Weg gewesen, sich einen Hamburger zu kaufen. Der Hotelerbin drohten theoretisch eine Höchststrafe von sechs Monaten Gefängnis und 1 000 Dollar Geldstrafe. (dapd)

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