Aktualisiert 11.04.2014 16:25

Liverpool–ManCity3600 Franken für ein Ticket zum Spitzenspiel

Die Premier-League-Partie zwischen Liverpool und Manchester City vom Sonntag könnte meisterschaftsentscheidend sein. Kein Wunder, explodieren die Ticketpreise.

von
hua

Der FC Liverpool kann sich in der aktuellen Saison den 19. Meistertitel in der englischen Meisterschaft sichern. Den letzten Premier-League-Titel holten sich die Reds vor 24 Jahren. Doch bevor der Traditionsklub jubeln kann, steht noch der eine oder andere Test an. Die nächstgrössere Challenge für den Tabellenführer ist das Spitzenspiel gegen den aktuell Dritten der Premier League, Manchester City. Liverpool hat auf City zwar noch vier Punkte Vorsprung, aber die Reds haben auch zwei Spiele mehr absolviert. Die Citizens sind nach Verlustpunkten eigentlich Spitzenreiter.

Am Sonntag kommt es an der Liverpooler Anfield Road zum Showdown. Das will sich natürlich kein Reds-Fan entgehen lassen. Dementsprechend steigen die Ticketpreise massiv an – vor allem auf dem Schwarzmarkt und im Internet. So kostet ein Eintritt im sogenannten Centenary Stand auf der Website «livefootballtickets.com» unglaubliche 3600 Franken, wie der «Guardian» berichtet. Doch da gibt es noch einen Haken: Die Tickets können nur in Zweier-Combos gekauft werden.

«Die Fans werden übers Ohr gehauen»

Doch damit noch nicht genug. Denn die Fans können auch bereits Tickets für das letzte Saisonspiel der Reds am 11. Mai kaufen, nach dem möglicherweise der Titel gefeiert werden kann. Im Heimspiel gegen Newcastle kostet der «billigste» Eintritt rund 3750 Franken. Dieser wird auf «ticketbis.net» angeboten.

Solche Unsummen machen die Liverpool-Fans natürlich gar nicht glücklich. So sagt ein Verwantwortlicher: «Die Fans werden übers Ohr gehauen, das ist schändlich. Die Zuschauer wollen beide Teams unterstützen. Es sollte nie eine Frage des Geldes sein, ob man ein Spiel besuchen kann.» Doch so gierig wie die Reds-Fans nach der Meisterschaft sind, werden auch solche stolzen Preise bezahlt werden. Ob Liverpool letztlich aber auch den Titel holt, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

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