Kiko & Boro: 361 Grad bei «Halt die Fresse» dabei
Aktualisiert

Kiko & Boro361 Grad bei «Halt die Fresse» dabei

Als erster Mundart-Act schaffen es 361 Grad auf das renommierte YouTube-Format «Halt die Fresse». Dort werden Deutschrapper zu Stars gemacht. «Ein tolles Sprungbrett», finden auch Kiko und Boro.

von
David Cappellini

Über 300 Millionen Mal wurde der YouTube-Channel von «Halt die Fresse» an­geklickt. Das Konzept? Simpel. Regelmässig werden Lieder deutschsprachiger Rapper visualisiert, die Serie entwickelte sich zum Selbstläufer. So haben auch Jan Delay, Haftbefehl oder Sido schon für «HDF» performt. Schweizer Mundart-Künstler sucht man in der Online-Reihe von Aggro-TV vergebens. Bis jetzt. «Wir haben am Wochenende in Berlin gedreht», erklärt Kiko gegenüber 20 Minuten stolz.

Tatsächlich bestätigt man auf Anfrage bei Aggro, man habe «spontan einen Clip mit den beiden Jungs aufgenommen». Das Video soll in den nächsten Tagen erscheinen. Durch die Ver­öffentlichung verspricht sich das Ostschweizer Duo einen Karriereschub. «Die Filme werden Abertausende Male angeklickt. Das könnte uns in Deutschland Türen öffnen. Auch wenn wir mit unserem Schweizerdeutsch sicher polarisieren werden.»

Heute steht vorerst noch ein anderes Videoprojekt im Vordergrund: Gemeinsam mit dem deutschen 3EK-Produktionsteam wurde der Clip zum Song «Murder Them» aufgenommen. «Eine experimentelle Mischung aus Kunst und Gangsta-Rap», so Kiko.

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