Vertragspoker: 4 Mio Euro – Wölfe wollen Rodriguez vergolden
Aktualisiert

Vertragspoker4 Mio Euro – Wölfe wollen Rodriguez vergolden

Doppelter Lohn, dafür fixe Ablösesumme: Kann Ricardo Rodriguez das Angebot des VfL Wolfsburg ablehnen?

von
sco

Die «Wölfe» haben nie einen Hehl aus ihrer Wertschätzung für den Linksverteidiger aus Zürich-Schwamendingen gemacht. Rodriguez ist in der Verteidigungsarbeit kalt wie eine Hundeschnauze, dazu immer gefährlich mit Standardsituationen und Weitschüssen: 2013/14 glänzte er mit fünf Toren und acht Vorlagen, in der aktuellen Spielzeit steht er auch schon wieder bei drei Toren und einem Assist. «Rodriguez ist der beste linke Aussenverteidiger der Bundesliga», sagt sein Trainer Dieter Hecking.

PSG, Real, Chelsea ...

Nur zehn Prozent der Menschen sind Linkshänder, resp. -füsser. Das macht talentierte, spielstarke Linksverteidiger zu einem raren Gut auf dem internationalen Transfermarkt. Seit Monaten ranken sich Gerüchte um den Schweizer Internationalen: Paris SG, Real Madrid, Chelsea, Manchester United, das «Who is who» des europäischen Spitzenfussballs hat den Schweizer mit spanisch-chilenischen Wurzeln auf dem Transfer-Wunschzettel.

Und in Wolfsburg beginnt diese Woche der Vertragspoker. Sportchef Klaus Allofs geht «all in» im Kampf um den immer noch erst 22-Jährigen: Rodriguez hat in Wolfsburg einen Vertrag bis 2016, soll jährlich 2 Millionen Euro netto verdienen. Laut «Bild» will Allofs das Gehalt des Verteidigers auf 4 Millionen verdoppeln, im Gegenzug eine fixe Ablösesumme von 30 Millionen Euro in den Vertrag aufnehmen.

Das ist keine Summe, die einen Wechsel zu einem europäischen Grossklub kategorisch ausschliesst, aber es ist ein hübsches Schmerzensgeld, sollte Wolfsburg seine Teamstütze verlieren. Kann Rodriguez dieses Angebot ablehnen?

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