Aktualisiert 16.05.2020 07:02

Helikopter-Absturz

4 Monate nach Bryants Tod wird Autopsiebericht veröffentlicht

Ende Januar starb der NBA-Star Kobe Bryant bei einem Helikopter-Absturz. Wie nun klar wird, waren der Basketballer und alle Insassen sofort tot.

von
Erik Hasselberg

Darum gehts

  • Am 26. Januar war die NBA-Legende Kobe Bryant (41) bei einem Helikopter-Absturz in Kalifornien ums Leben gekommen.
  • Acht weitere Insassen starben, darunter auch Bryants 13-jährige Tochter Gianna.
  • Nun wurde der Autopsiebericht veröffentlicht.

Es ist ein schrecklicher Bericht, der für alle neun Opfer detailliert berichtet und beschreibt, welche Auswirkungen der Helikopter-Absturz auf ihre Körper hatte, von unzähligen Knochenbrüchen, aber auch abgetrennten Körperteilen ist die Rede. Wie der verantwortliche Gerichtsmediziner in seinem Bericht schreibt, wurden Kobe Bryant, seine Tochter und die sieben weiteren Insassen des abgestürzten Hubschraubers allesamt Opfer eines stumpfen Gewalttraumas und waren aller Wahrscheinlichkeit sofort nach dem Aufprall tot. Bei Bryant ist zudem von schweren Gehirnverletzungen und 30 Prozent Verbrennungen die Rede. In seinem Blut wurde des Weiteren ein Medikament zur Behandlung von ADHS gefunden, wohingegen dem 50-jährigen Pilot weder der Konsum von Drogen noch Alkohol nachgewiesen werden konnte.

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8 Kommentare
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kilian

16.05.2020, 08:58

Das war ein Fiasko mit Ansage. Auch wenn das nicht gerne gehört wird. Kobe Bryant war über Jahre hinweg praktisch täglich mehrmals mit dem Heli unterwegs. Da ist der eine oder andere Zwischenfall praktisch unvermeidlich, wie beim Autofahren. Bloss dass es so etwas wie einen Bagatellschaden mit dem Heli nicht gibt. Zwischenfälle enden sehr oft tödlich.

Realist

16.05.2020, 08:41

Das ist so logisch wie das Amen in der Kirche, jeder der Grundkenntnisse in der Physik hat weiss Bescheid über die enormen Kräfte bei einem solchen Aufprall. Und unser Körper ist nichts anderes als fragile Natur.

der Weise

16.05.2020, 08:28

Ich habe wohl die Fähigkeit eine Obduktion aus der Ferne zu erstellen. Schwere Gehirnschöden durch stumpfen Aufprall und Verbrennungen. Wer hätte das gedacht bei einem Heliabsturz. Es sind übrigens noch mehr Leute beim Absturz gestorben. Meine Gebete gehen an all die Angehörigen.