Wallisellen: 40'000 Kunden drängten sich im Glattzentrum

Aktualisiert

Wallisellen40'000 Kunden drängten sich im Glattzentrum

Trotz Bilderbuchwetter stürmten Zehntausende am Sonntag nach Weihnachten das Glattzentrum. Umsätze und Besucherzahl toppten die bisherigen Sonntagsverkäufe bei weitem.

von
zed

Schlangestehen vor der Rolltreppe, Slalomlauf durch die überfüllten Gänge und kein freier Sitzplatz für einen Kaffee: Wer am Sonntag im Glattzentrum einkaufen wollte, brauchte starke Nerven. Dieses hatte als eine der wenigen Einkaufsdestinationen in der Region Zürich geöffnet.

«Ich wollte mich nur ein wenig umsehen, gehe jetzt aber gleich wieder nach Hause. Es hat einfach zu viele Leute», sagte eine Kundin kurz nach Betreten des Centers. Dem stimmte auch eine andere Kundin zu: «Ich dachte, dass es bei diesem schönen Wetter bestimmt nicht viele Leute haben wird. Da habe ich mich gewaltig geirrt.»

Der stärkste verkaufsoffene Sonntag

Ein Kunde stört sich allerdings nicht an der Menschenmasse: «Heute haben die Leute halt Zeit. Deshalb bin ich ja auch hier. Da muss man eben durch.» Etwas genervter war ein anderer Mann: «Ich wollte noch einen Kaffee trinken gehen, aber nicht einmal dort habe ich noch Platz gefunden. So macht Einkaufen keinen Spass.»

Zufrieden zeigte sich derweil Centerleiter Stefan Gross: «Wir hatten wirklich ungewöhnlich viele Leute bei uns.» Normalerweise fülle sich das Zentrum am Nachmittag, an diesem Sonntag sei es aber bereits gegen 11 Uhr voll gewesen. «Dies war definitiv unser stärkster Sonntagsverkauf.»

18'000 Kunden im Seedamm-Center

Nicht einmal das gute Wetter habe ihnen dabei einen Strich durch die Rechnung machen können: «Ich glaube, dadurch dass es in letzter Zeit ständig schön war, sind die Leute auch gern einmal bei Sonnenschein einkaufen gegangen.» Gross schätzt, dass gut über 40'000 Besucher am Sonntag im Zentrum waren. Engpässe habe es deshalb aber nie gegeben.

Auch das Seedamm-Center in Pfäffikon SZ war geöffnet und der Ansturm war ebenfalls riesig. «Wir sind positiv überrascht worden von der Menge an Leuten, die zu uns kamen», sagt Centerleiter Hanspeter Gisler. Er schätzt die Besucherzahl auf 18'000 Personen. «Das ist deutlich mehr als letztes Jahr und sogar mehr als an den beiden verkaufsoffenen Sonntagen vor Weihnachten.»

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