Corona-Studie – 40 Prozent der Infizierten leiden an Long-Covid-Symptomen

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Corona-Studie40 Prozent der Infizierten leiden an Long-Covid-Symptomen

Eine Studie von Forschern aus Mainz hat das Auftreten von Long Covid erforscht. Etwa jeder dritte Infizierte gab an, seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht zu haben.

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Eine neue deutsche Studie untersuchte die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion.

Eine neue deutsche Studie untersuchte die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion.

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Rund 40 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschen haben gemäss der Studie der Mainzer Universitätsmedizin mehr als ein halbes Jahr Long-Covid-artige Symptome.

Rund 40 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschen haben gemäss der Studie der Mainzer Universitätsmedizin mehr als ein halbes Jahr Long-Covid-artige Symptome.

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Frauen sind den Angaben zufolge von Long Covid häufiger betroffen als Männer.

Frauen sind den Angaben zufolge von Long Covid häufiger betroffen als Männer.

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Darum gehts

  • Die Spätfolgen einer Corona-Infektion sind sehr unterschiedlich und auch unspezifisch.

  • Nun hat ein Forscherteam aus Mainz Long Covid eingehender erforscht.

  • Demnach haben 40 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschenmehr als ein halbes Jahr Long-Covid-artige Symptome.

40 Prozent der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weisen einer Studie der Universitätsmedizin Mainz zufolge sechs Monate nach der Infektion Long-Covid-artige Symptome auf. Das betreffe sowohl Menschen, die sich wissentlich infiziert haben, als auch unwissentlich Infizierte, sagte Studienleiter Philipp Wild am Montag in Mainz. Er stellte erste Ergebnisse zu Spätfolgen der Sars-Cov-2-Infektion vor.

Für die Studie wurden 10’250 Menschen zwischen 25 und 88 Jahren untersucht. Zu einem grossen Teil konnten die Forscher auf bereits im Vorfeld erhobene Daten zurückgreifen. Zu den Teilnehmern zählten wissentlich und unwissentlich Infizierte sowie Menschen ohne eine Infektion.

Auch unwissentlich Infizierte verloren an Leistungsfähigkeit

Eine zentrale Erkenntnis: Etwa jeder dritte Infizierte gab an, seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht zu haben. 29,8 Prozent der wissentlich Infizierten und 22,4 Prozent der unwissentlich Infizierten berichteten davon. Gleichzeitig sagten aber auch 22 Prozent der Menschen, die keine Infektion durchgemacht haben, sich im Vergleich zu vor der Pandemie ungesünder zu fühlen und Symptome wahrzunehmen. Grund dafür sei, dass die häufigsten Long-Covid-Symptome wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Abgeschlagenheit so unspezifisch seien, sagte Wild.

Einen Zusammenhang gibt es laut Studie zwischen Long Covid und der akuten Infizierung: Je mehr Symptome während der akuten Erkrankung auftreten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Long-Covid-Symptome folgen. Die meisten Beschwerden nehmen über die Zeit ab. «Viele der Beschwerden werden abklingen, aber es verbleibt eine Gruppe, die dauerhaft Beschwerden hat», sagte Wild.

Frauen häufiger von Long Covid betroffen

Frauen sind den Angaben zufolge von Long Covid häufiger betroffen als Männer. Einen Alterszusammenhang gibt es aber nicht – Ältere sind nicht deutlich häufiger betroffen als Jüngere. 61,9 Prozent der Studienteilnehmer wussten den Angaben zufolge bei Beginn der Untersuchungen von ihrer Infektion, 35,1 Prozent nicht. Mehr als 90 Prozent aller Infizierten hatten keine ärztliche Behandlung benötigt, 3,5 Prozent wurden ambulant behandelt, 5,8 weitere Prozent stationär.

Bei den wissentlich Infizierten blieb der Krankheitsverlauf bei 51,9 Prozent mild; 6,9 Prozent hatten keine Symptome. Bei den unwissentlich Infizierten verliefen 48,2 Prozent der Fälle mild. Jeder vierte wissentlich Infizierte und jeder fünfte unwissentlich Infizierte erlitt jedoch mässige oder schwere Beeinträchtigungen. Die Auswirkungen von Long Covid wollen die Forscher in einer weiteren Studie näher untersuchen. Sie wollen unter anderem klären, ob Corona-Impfungen vor den Langzeitfolgen schützen können. Mit ersten Ergebnissen sei im zweiten Quartal 2022 zu rechnen.

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(DPA/bre)

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