40-Tönner auf der A1 in Vollbrand
Aktualisiert

40-Tönner auf der A1 in Vollbrand

Bei einem Brand auf der Autobahn A1 bei Wängi ist am Montag ein Sattelzug komplett zerstört worden. Der Sachschaden beträgt rund 350 000 Franken. Die Brandursache ist noch unklar.

Nach Angaben der Kantonspolizei Thurgau bemerkte der in Richtung St. Gallen fahrende 33-jährige Chauffeur des 40-Tonnen-Sattelzugs kurz vor 18 Uhr eine Rauchentwicklung beim Motorraum. Er fuhr auf den Pannenstreifen, stoppte und verliess das Fahrzeug unverletzt.

Das Feuer breitete sich vom Zugfahrzeug rasch auf den Anhänger aus. Ein Einsatz mit dem Handfeuerlöscher war wirkungslos. Die kurz darauf mit 30 Mann eingetroffenen Feuerwehren Münchwilen und Matzingen löschten die teils in Vollbrand stehende Fahrzeugkomposition und bargen einen Teil der Ladung aus dem Anhänger.

Weil durch die Hitze ein Dieseltank der Zugmaschine geborsten war, stand auch das kantonale Amt für Umwelt zusammen mit der Feuerwehr Wängi im Einsatz. Der Autobahnabschnitt von Matzingen bis Sirnach wurde für rund eine Viertelstunde gesperrt. Danach wurden die Fahrzeuge auf der Überholspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Dadurch staute sich der Verkehr von Zürich in Richtung St. Gallen kurzzeitig. Zu Behinderungen kam es laut der Polizei durch «gaffende Verkehrsteilnehmende» teils auch auf der Gegenfahrbahn. (sda)

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