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40 Ultras suchten die Konfrontation

Das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys sowie die Meisterfeier sind am Samstag in Basel ohne grosse Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Die Polizei setzte aber Gummischrot gegen gewaltbereite Fans ein.

Am Rande der Meisterfeier suchte eine Gruppe von 40 gewaltbereiten Fans zwar die Konfrontation mit der Polizei. Die Kantonspolizei Basel habe die Situation unter Einsatz von Gummischrot aber rasch wieder unter Kontrolle gebracht. Die Fans hätten sich meist diszipliniert verhalten und die verstärkten Sicherheitskontrollen am Stadion hätten Wirkung gezeigt.

Viel zu tun hatten aber die Rettungskräfte. Die Sanität musste bis zum Ende der offiziellen Meisterfeier um 02.00 Uhr 35 Personen verarzten, sieben Personen wurden ins Spital gebracht. In den allermeisten Fällen war übermässiger Alkoholkonsum die Ursache. In einigen Fällen gab es Schnitt- und Brandverletzungen. Der FC Basel und die «Joggeli»-Betreiberin hatten nach den Krawallen bei Spielen vor Wochenfrist für das Meisterschaftsspiel gegen die Berner Young Boys ein Alkoholverbot verhängt.

Ebenfalls am Samstagabend fand auf dem St. Galler Espenmoos das Spiel zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Aarau statt. Rund 350 Fans aus Aarau reisten mit Cars nach St.Gallen, um das Spiel vor ausverkauftem Stadion mitzuerleben, wie St. Galler Stadtpolizei mitteilte. Zwischen den beiden Fangruppen kam es zu einzelnen Provokationen. Auch nach dem Spiel verabschiedeten sich die beiden Fangruppen mit gegenseitigen Provokationen. Die Polizei musste jedoch nicht eingreifen und hatte die Situation jederzeit unter Kontrolle. (si)

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