Naturgewalt: 40 Verletzte beim Sonisphere-Openair
Aktualisiert

Naturgewalt40 Verletzte beim Sonisphere-Openair

Dagegen war die Schlammschlacht von Jonschwil ein Kindergeburtstag: An der finnischen Ausgabe des Sonisphere-Festivals verletzte ein Sturm dutzende Besucher.

Die Schweizer Ausgabe des Sonisphere-Festivals mitte Juni in Jonschwil SG wird den Besuchern für immer in Erinnerung bleiben. Dafür sorgten starke Regenfälle, die das Festivalgelände und den Zeltplatz in ein knöcheltiefes Schlammloch verwandelten. Und es scheint, dass das Heavy-Metal-Festival weiterhin unter einem schlechten Stern steht. Im finnischen Pori, wo das Openair am Wochendende stattfand, sind durch einen heftigen Sturm mehrere dutzend Menschen verletzt worden.

Die Organisatoren des Sonisphere-Festivals im Südwesten des Landes gaben die Zahl der Verletzten am Sonntagabend mit etwa 40 an. Zwei von ihnen seien bei dem Sturm am Nachmittag schwer verletzt ins Spital gebracht worden. Durch den Sturm ging auch eine Bühne zu Bruch, andere wurden beschädigt. Unzählige Zelte der Besucher wurden aus ihren Verankerungen gerissen.

Teure Befreiung am Sonisphere Festival

Zum Festival waren etwa 30 000 Heavy-Metal-Fans nach Pori gekommen. Auf dem Programm standen unter anderem Kultbands wie Iron Maiden, Alice Cooper, Motley Crue and Iggy Pop. (sda)

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