Aktualisiert 13.07.2008 16:30

DEZA-Reorganisation

400 Angestellte müssen sich neu bewerben

Im Rahmen der geplanten Reorganisation der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) werden fast alle Stellen neu ausgeschrieben. Insgesamt 400 Mitarbeiter müssen sich neu bewerben.

Die Pflichtenhefte der Mitarbeiter wurden der künftigen Struktur der DEZA angepasst. Die Mitarbeitenden seien aufgerufen worden, sich neu zu bewerben, um zu zeigen, dass mit ihren neuen Aufgaben einverstanden seien, bestätigte Jean-Philippe Jeannerat, Sprecher der Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten, einen Bericht der Zeitung «Sonntag». Kein einziger Arbeitsvertrag sei jedoch gekündigt worden.

Mit dieser Vorgehensweise ergebe sich auch die Möglichkeit, dass sich jemand für einen anderen Posten als seinen bisherigen bewerben könne, sagte Jeannerat weiter. Bekomme aber ein Mitarbeiter deshalb seinen ursprünglichen Posten nicht mehr, werde man ihm eine Lösung unterbreiten.

Dieses Vorgehen war den Mitarbeitenden bereits am 3. Juni von DEZA-Chef Martin Dahinden erläutert worden. Es werde nicht für sämtliche Mitabeitenden möglich sein, eine befriedigende Stelle in der neuen Organisation zu finden, sagte dieser damals.

Die Neuausschreibung der Stellen hat im Juni begonnen und dauert bis Ende September. In einem ersten Schritt wurden die Stellen der Stabschefs und Bereichsleiter ausgeschrieben.

Ab kommenden Dienstag sind die Posten der Sektionschefs an der Reihe und ab Mitte August die Programmbeauftragten und deren Mitarbeiter. Hierbei handelt es sich laut Dahinden aber grösstenteils um die Bestätigung von Personen auf bekannten Pflichtenheften.

Die DEZA beschäftigt insgesamt 1620 Personen; davon sind deren 1000 Ausländer, die in anderen Ländern für die Schweiz tätig sind. In der Berner Zentrale sind 492 Personen angestellt. Weitere 145 Schweizer Bürger sind für das DEZA im Ausland tätig.

(sda)

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