13.11.2018 16:26

Smartphone-Umfrage

41 Prozent nerven sich über Zug-Telefonierer

Rund jeder vierte 15- bis 30-Jährige nervt sich, wenn ein guter Freund nicht innerhalb einer Stunde auf eine Nachricht antwortet. Das zeigt eine Studie.

von
daw
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Wer jünger ist, schreibt eher mit beiden Daumen.

Wer jünger ist, schreibt eher mit beiden Daumen.

Laut der Studie ist Whatsapp die mit Abstand verbreitetste Messaging-App.

Laut der Studie ist Whatsapp die mit Abstand verbreitetste Messaging-App.

Links die beliebtesten Emojis, rechts jene, die vielen auf den Zeiger gehen.

Links die beliebtesten Emojis, rechts jene, die vielen auf den Zeiger gehen.

Eine Umfrage des Instituts Sotomo im Auftrag von Sunrise gibt Aufschluss darüber, wie 15- bis 30-Jährige in der Schweiz ihr Smartphone nutzen. Die spannendsten Fakten haben wir für dich herausgepickt:

20 Prozent schreiben noch mit einem Finger. Die grosse Mehrheit (73 Prozent) benutzt aber beide Daumen, wohl auch, weil die Displays der Smartphones grösser geworden sind. Ob mit einem oder mit zwei Fingern getippt wird, ist nicht zuletzt eine Altersfrage: Teenager tippen fast alle beidhändig.

• Rund 25 Prozent nerven sich, wenn ein guter Freund oder eine gute Freundin nicht innerhalb von einer Stunde auf eine Antwort reagiert. Schon die Hälfte der jungen Schweizer stört es, wenn sie innerhalb mehrerer Stunden keine Antwort bekommen. Wer eine Woche lang nicht antwortet, hat bald keine Freunde mehr: Über 90 Prozent finden das daneben.

82 Prozent der 15- bis 30-Jährigen, die in einer Beziehung sind, antworten ihrer Partnerin oder ihrem Partner sofort. Etwas länger warten müssen die beste Freundin oder der beste Freund sowie die Mutter. Bei Kollegen lässt man sich schon einmal einen Tag Zeit.

59 Prozent der Schweizer nehmen einen Anruf nicht entgegen, wenn sie die Nummer nicht kennen. Junge Frauen nehmen dabei viel eher nicht ab als Männer. Die Autoren der Studie vermuten, dass dies mit unerwünschten Avancen zusammenhängt, die sie in der Vergangenheit erlebt haben.

41 Prozent nerven sich darüber, wenn ihre Mitmenschen im ÖV telefonieren. Frauen sind hier deutlich gelassener als Männer.

46 Prozent geben zu, sich schon aufs stille Örtchen zurückgezogen zu haben, um ungestört am Handy zu sein. Ein grosser Anteil hat zudem mit dem Akku zu kämpfen.

31 Prozent finden es völlig normal, das Handy am Esstisch zu verwenden, auch wenn dies andere daneben finden. Immerhin: Bei einem ersten Date vermeiden es 75 Prozent, auf das Handy zu starren.

• Ins Ranking der nützlichsten Apps schaffen es auch drei Schweizer Apps: Neben der SBB und MeteoSwiss findet auch 20 Minuten Unterschlupf. Wir freuen uns!

In der Bildstrecke siehst du, welche Emojis am beliebtesten sind – und welche vielen auf den Zeiger gehen.

Zur Studie: Für die Smartphone-Jugendstudie von Sunrise befragte das Forschungsinstitut Sotomo online 2611 Personen aus der ganzen Schweiz, die zwischen 15 und 30 Jahre alt sind. Die Daten wurden nach Alter, Geschlecht und Sprachregion gewichtet. Die Gewichtung gewährleistet eine hohe soziodemographische Repräsentativität der Stichprobe. Der Stichprobenfehler beträgt +/–3 Prozentpunkte.

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