Adultfriendfinder.com: 412 Millionen Konten bei Sex-Netzwerk gehackt
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Adultfriendfinder.com412 Millionen Konten bei Sex-Netzwerk gehackt

Erneut hat es einen umfangreichen Datendiebstahl bei einem Online-Portal für Erwachsene gegeben. Dabei sind sogar Daten bereits gelöschter Konten aufgetaucht.

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swe
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Über 339 Millionen Nutzer-Konten wurden allein bei der Seite Adultfriendfinder.com kompromittiert.

Über 339 Millionen Nutzer-Konten wurden allein bei der Seite Adultfriendfinder.com kompromittiert.

Adultfriendfinder.com
Dazu über 62 Millionen Konten bei Cams.com. Total seien über 412 Millionen Konten betroffen.

Dazu über 62 Millionen Konten bei Cams.com. Total seien über 412 Millionen Konten betroffen.

Cams.com
Die Website Leakedsource.com, die sich darauf spezialisiert hat, über Hack-Angriffe zu berichten, hat die Daten analysiert. Viele der verwendeten Passworte sind alles andere als sicher.

Die Website Leakedsource.com, die sich darauf spezialisiert hat, über Hack-Angriffe zu berichten, hat die Daten analysiert. Viele der verwendeten Passworte sind alles andere als sicher.

Leakedsource.com

Beim Friend Finder Netzwerk, zu dem Seiten wie Adultfriendfinder.com, Cams.com oder Penthouse.com gehören, sollen mehr als 412 Millionen Nutzerkonten erbeutet worden sein. Dabei wurden E-Mail-Adressen, Nutzernamen und Passwörter gestohlen. Bereits letztes Jahr wurden vier Millionen Konten des US-Netzwerks geknackt.

Sogar Daten von gelöschten Konten seien betroffen, weil diese nicht von der Datenbank entfernt worden seien. Zdnet.com gibt an, ein Hacker der sich Revolver nenne, habe die Daten ins Netz gestellt. Der Angriff selber gehe angeblich auf das Konto einer russischen Hackergruppe.

Die Website Leakedsource.com, die sich darauf spezialisiert hat, über Hack-Angriffe zu berichten, hat die Daten erhalten und darüber informiert. Anders als bei früheren Vorfällen sollen diese jedoch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Betreiber des Friend-Finder-Netzwerks haben den Hack zwar bestätigt, aber keine Zahlen genannt.

Schon Ashley Madison wurde gehackt

Schon im letzten Jahr hatten Hacker Nutzerinformationen des Seitensprung-Portals Ashley Madison erbeutet. Auch mehr als 50'000 Mitglieder mit .ch-Adressen waren damals vom Hack betroffen. Die Betreiber der Plattform mit dem Slogan «Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre» wurden anschliessend erpresst.

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