Nach Cup-Ausschreitungen: 42 Stadionverbote des FC Luzern
Aktualisiert

Nach Cup-Ausschreitungen42 Stadionverbote des FC Luzern

Der FC Luzern hat auf die Ausschreitungen im Zuge des Cup- Halbfinals gegen den FC Sion mit Sperren und Bussen reagiert. Die Innerschweizer sprachen gegen 42 involvierte Personen ein Stadionverbot aus und stellten Schadenersatzforderungen in der Höhe von insgesamt 27 000 Franken.

Die Stadionverbote wurden wegen Betretens des Spielfeldes, Raufhandels und Landriedensbruchs gesprochen. Die Sanktionen sind zwischen zwei und drei Jahren gültig - und zwar in allen Stadien der Swiss Football League in der Schweiz und in Liechtenstein. Verstösse werden mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs geahndet. Über die Hälfte der «Meuterer» wurde ausserdem mit einem Rayon-Verbot belegt.

Am 13. April hatten rund zwei Dutzend Fans des FC Sion die Abschrankungen überstiegen, auf dem Rasen den Sieg ihrer Mannschaft (4:2 nach Penaltyschiessen) gefeiert - und dabei die Anhänger des FC Luzern provoziert, die ebenfalls das Spielfeld betreten hatten. Erst die Polizei setzte den Streitereien ein Ende.

(si)

Deine Meinung