425 Millionen für Strassen
Aktualisiert

425 Millionen für Strassen

Für 425 Millionen Franken will der Kanton Zürich in den nächsten drei Jahren Strassen bauen.

Mit diesen Nettoinvestitionen rechnet der Regierungsrat, wie er am Donnerstag mitteilte.

Das Bauprogramm der Staatsstrassen beinhaltet für das laufende Jahr Nettoinvestitionen von schätzungsweise 137 Millionen Franken. Dieser Betrag steigt in den Jahren 2005 und 2006 auf je 145 Millionen und sinkt 2007 voraussichtlich auf 135 Millionen.

Das Strassenbauprogramm 2005-07 berücksichtigt bereits beschlossene Kürzungen des Bundes beim Nationalstrassenbau. Unklar sind die Auswirkungen des Entlastungsprogramms 2004 des Bundes, das bezüglich Nationalstrassen noch nicht im Detail bekannt ist.

Bestand des Strassenfonds sinkt

Für Strassenausbauten und -anpassungen im Zusammenhang mit dem Bau der Glattalbahn sind Nettoinvestitionen von gegen 80 Millionen Franken vorgesehen. Zur Finanzierung sind im Finanzplan des Strassenfonds für 2005 bis 2008 je 20 Millionen Franken eingesetzt.

Der Bestand des kantonalen Strassenfonds wird in den nächsten Jahren sukzessive abnehmen. Per Ende des laufenden Jahres beträgt er schätzungsweise 16,6 Millionen Franken. Danach wird der Bestand von 14,7 auf 9,8 und weiter auf 2,9 Millionen im Jahr 2007 sinken.

Westumfahrung Zürich und N4 Knonaueramt

Im Bauprogramm für Nationalstrassen verweist der Regierungsrat vor allem auf die dringliche Inbetriebnahme der Westumfahrung Zürich sowie der N4 Knonaueramt. Hohe Priorität hat ausserdem der Ausbau des Nationalstrassenabschnitts Europabrücke-Hardstrasse in Zürich. Dies hängt mit dem Bau der Tramlinie Zürich-West zusammen, die im Jahr 2007 in Betrieb genommen werden soll.

Beim Staatsstrassenbau sind für rund 11,5 Millionen Franken pro Jahr verschiedene Massnahmen in stark verkehrsbelasteten Agglomerationsgebieten vorgesehen. Dabei geht es zum Beispiel um die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Vermeidung von Staus oder die Behebung von Unfallschwerpunkten ausserorts.

Rund 39 Millionen Franken will der Kanton in den nächsten drei Jahren in den Ausbau des Radwegnetzes investieren. Und zum Schutz der Fussgänger innerorts sollen 25 Millionen eingesetzt werden.

Notiz: Die Ausgaben betragen 425 Millionen Franken. Die Meldung rdz007 wurde im Lead berichtigt

(sda)

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