Zu gefährlich: 43 Rekruten dürfen nicht einrücken

Aktualisiert

Zu gefährlich43 Rekruten dürfen nicht einrücken

Rund 7600 Rekruten sind zur diesjährigen Frühlings-RS eingerückt. Doch 43 junge Männer müssen draussen bleiben: Sie bestanden die neu eingeführte Risikoprüfung nicht.

Für die abgewiesenen Rekruten wurde ein Aufgebotsstopp verfügt. Die Risikoprüfung der angehenden Rekruten ist neu. Die Armee will damit verhindern, dass Personen, die eine mögliche Gefahr für ihr Umfeld darstellen, die Rekrutenschule absolvieren können. Mit der per 1. Januar 2010 neu eingeführten Risikoprüfung wird zwischen der Rekrutierung und dem Einrücken geprüft, ob eine strafrechtliche Verurteilung vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist.

Unter den jungen Leuten, die am Montag einrücken durften, sind ungefähr 800 Durchdiener und 40 Frauen, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Die Gesamtzahl der eingerückten Rekruten liegt damit leicht über dem Stand der Frühlings-RS des Vorjahres, als 7500 Rekruten einrückten. (dapd)

Deine Meinung