Krieg in Syrien: 44 Tote bei Massaker

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Krieg in Syrien44 Tote bei Massaker

In der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus wurden 44 Leichen entdeckt. Das Massaker, bei dem auch Frauen und Kinder getöten wurden, soll von Regierungssoldaten begangen worden sein.

Angehörige trauern um zwei Männer, die bei Gefechten in der Stadt Dael getötet wurden (28.06.2012)

Angehörige trauern um zwei Männer, die bei Gefechten in der Stadt Dael getötet wurden (28.06.2012)

Truppen des Regimes von Präsident Baschar al-Assad sollen in der Nähe von Damaskus ein Massaker begangen haben. 44 Menschen, unter ihnen Frauen und Kinder, seien in den frühen Morgenstunden des Freitags in der Vorstadt Duma von den Truppen getötet worden, berichteten syrische Oppositionsaktivisten.

Sie stellten auch Bilder ins Internet, die in weisse und blutbefleckte Tücher gehüllte Leichen zeigen. Die Informationen liessen sich zunächst von unabhängiger Seite nicht bestätigen.

Zuletzt hatte im Mai das Massaker von Hula bei Homs mit 108 toten Zivilisten für weltweite Empörung gesorgt. UNO-Ermittler konnten allerdings nicht eindeutig feststellen, wer die Täter waren. Sie hielten es lediglich für wahrscheinlich, dass es von Regime-Truppen und -Milizen verübt worden war.

Bei Kämpfen am Donnerstag wurden nach Angaben der Opposition fast 180 Menschen getötet. Bei den Opfern handle es sich um etwa 120 Zivilisten und fast 60 Soldaten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit.

An diesem Samstag wollen in Genf die Aussenminister der UNO- Vetomächte und Vertreter der Arabischen Liga über Möglichkeiten beraten, das Blutvergiessen in Syrien zu stoppen. Grundlage der Gespräche bildet ein neuer Plan des UNO-Sondergesandten Kofi Annan, der die Bildung einer Übergangsregierung aus Regimevertretern und Oppositionellen vorsieht.

(sda)

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