WEF 2009: 4400 Soldaten machen Davos sicher
Aktualisiert

WEF 20094400 Soldaten machen Davos sicher

Insgesamt stehen rund 4400 Angehörige der Armee zum Schutz des Weltwirtschaftsforums in Davos im Einsatz. Der Armee entstehen dabei Zusatzkosten von insgesamt rund zwei Millionen Franken.

Die Soldaten und Soldatinnen stünden zum Schutz der für das WEF unverzichtbaren Infrastruktur im Einsatz, wie der Chef Führungsstab der Armee, Peter Stutz, am Dienstag vor den Medien sagte. Sie sind zum grössten Teil aber nicht in Davos, sondern in der umliegenden Region stationiert. So bewachen beispielsweise Armeeangehörige das für die Gegend wichtige Wasserkraftwerk in Küblis.

Flugraum wird überwacht

Auf dem St. Margrethenberg bei Pfäfers wird mit Radar-Material im Wert von 40 Millionen Franken der Luftraum überwacht. Laut Stutz dringen pro WEF zwei bis drei unberechtigte Flieger ein. So sei es bereits gestern zu einer Verletzung gekommen. Die betroffenen Flieger - meist Sportflieger - würden identifiziert und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt gemeldet. Meist hätten die Verletzungen eine Busse zur Folge. In Mels in einer Berghöhle ist ausserdem die gesamte militärische Kommunikation untergebracht. «Ohne Schweizer Armee kann kein WEF durchgeführt werden», zeigt sich Stutz überzeugt. (dapd)

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