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5,5 Tonnen schimmliges Fleisch entdeckt

Die Polizei hat bei einem Hamburger Schlachtbetrieb 5,5 Tonnen grünlich verfärbtes Gammelfleisch beschlagnahmt. Und das ekligste: Das Fleisch wurde sogar ausgeliefert.

Der Fall war aufgeflogen, weil ein Gastwirt sich bei einem staatlichen Lebensmittelkontrolleur über eine Lieferung verdorbenes Roastbeef durch den Betrieb beschwert hatte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Durchsuchung der Firma an. Dabei fanden die Ermittler seit zwei Jahren abgelaufenes tiefgefrorenes Fleisch, das ebenfalls grünlich verfärbt war. Auf dem seit langem verdorbenen Fleisch hatten es sich bereits zahlreiche Schimmelpilze gemütlich gemacht.

Die gesamte Ware von 5,5 Tonnen Rostbeef, Entenfilets, Gänsefleisch und Zungenfleisch aus dem Kühlraum wurde sichergestellt. Gegen den 64-jährigen Geschäftsführer wurde ein Strafverfahren nach dem Lebensmittelgesetz eingeleitet. (dapd)

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