Im Aargau gesichtet: 5 cm gross mit Giftklauen – Nosferatu-Spinne breitet sich in der Schweiz aus 

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Im Aargau gesichtet5 cm gross mit Giftklauen – Nosferatu-Spinne breitet sich in der Schweiz aus 

Mit ihrer Körpergrösse von bis zu fünf Zentimetern ist sie um einiges grösser als einheimische Spinnenarten. Der Klimawandel begünstigt ihr Vorkommen in der Schweiz. 

von
Dominik Fischer
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Dank trockener Sommer und milder Winter kann sich die giftige Spinne vermehrt in der Schweiz ausbreiten. 

Dank trockener Sommer und milder Winter kann sich die giftige Spinne vermehrt in der Schweiz ausbreiten. 

PantherMedia / Mauro Rodrigues
Sie wird meistens in oder an Gebäuden entdeckt, seltener in der freien Natur.

Sie wird meistens in oder an Gebäuden entdeckt, seltener in der freien Natur.

VQH
Ursprünglich ist sie in Nordafrika und rund um das Mittelmeer zu Hause.

Ursprünglich ist sie in Nordafrika und rund um das Mittelmeer zu Hause.

imago images/membio

Darum gehts

  • Die giftige Nosferatu-Spinne wurde bereits in mehreren Kantonen gesichtet. 

  • Die Weibchen der Zoropsis spinimana können bis zu fünf Zentimeter gross werden. 

  • Lebensbedrohlich sind die Bisse der Spinne jedoch nicht. 

Mit dem Klimawandel breiten sich immer mehr ursprünglich nicht heimische Tiere und Pflanzen in der Schweiz aus. Zu ihnen zählt auch die Nosferatu-Spinne, wie Geo.de berichtet. Die Spinne profitiere dabei von den warmen und trockenen Sommern und den milden Wintern. Denn: Ursprünglich ist sie in Nordafrika und rund um das Mittelmeer heimisch.

Inzwischen wurde sie bereits in den Kantonen Aargau, Bern, Basel und Zürich gesichtet, ebenso wie im deutschen Baden-Württemberg, schreibt CH Media. Dabei werde sie meistens in oder an Gebäuden entdeckt und nur seltener in der freien Natur. In Deutschland wurde das Tier mit dem wissenschaftlichen Namen Zoropsis spinimana erstmals 2005 entdeckt. 

Bis zu fünf Zentimeter gross und mit Giftklauen ausgestattet

Den Namen – angelehnt an das Filmmonster aus dem Stummfilmklassiker aus dem Jahre 1922 – habe die Spinne dabei wegen ihrer Musterung auf dem Rücken erhalten. Der Körper der Spinnen könne eine Länge von bis zu zwei Zentimetern erreichen, inklusive Beine könne sie gar fünf Zentimeter messen. Zudem seien die Tiere mit Giftklauen ausgestattet, mit denen sie auch zubeissen könnten, berichtet Geo.de.

Hast du Angst vor Spinnen?

Jedoch seien die Folgen in schweren Fällen höchstens mit einem Bienenstich vergleichbar. Das Magazin vermutet, dass die Tiere unbeabsichtigt von Reisenden oder durch Warentransporte eingeschleppt werden und sich so verbreiteten.  

Um dem Hochwasser zu entkommen, überziehen Spinnen im Osten des Bundesstaats Victoria Strassen, Bäume und Wiesen mit Netzen.

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