Erste rätoromanische Webserie: 5 Dinge, die du über «Metta da Fein» wissen musst
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Erste rätoromanische Webserie5 Dinge, die du über «Metta da Fein» wissen musst

Die erste Webserie aus der rätoromanischen Schweiz startet am 13. Dezember. Hier liest du, was es mit dem Krimi auf sich hat.

von
Pascal Kobluk

Falls dich Rätoromanisch auch so sehnsüchtig macht: Hier der Trailer zu «Metta da Fein».

RTR

Darum gehts

  • RTR releast am 13. Dezember die erste rätoromanische Webserie.

  • Es ist die erste Produktion, die in Rätoromanisch gedreht wurde.

  • Hier liest du, was «Metta da Fein» eigentlich bedeutet, worum sich die Krimiserie dreht und wie viel die Produktion gekostet hat.

Darum gehts

Die Story in «Metta da Fein» spielt sich in einem kleinen Dorf im Val Lumnezia im Bündnerland ab. Gruslig: Da werden immer wieder Tiere mit abgeschnittenen Beinen aufgefunden. Die Dorfgemeinschaft ist ausser sich, und der Dorfpolizist versucht mit allen Mitteln, den Übeltäter zu finden. Im Dorf glauben einige aber eher, dass die Geschehnisse in Zusammenhang mit einer Sage stehen, als dass es sich um eine wirkliche Straftat handeln könnte. Schliesslich häufen sich die Morde – und im Dorf bricht Panik aus.

Im Titel gehts um ein Fabelwesen

Der Titel der Webserie «Metta da Fein» ist ein Mythos, der vor allem in der Region Surselva im Graubünden bekannt ist. In dieser Fabel geht es um eine geheimnisvolle und angsteinflössende Figur, die Kindern einen Schrecken einjagt. Es heisst, dass die Figur mit einer Sense die Füsse der Kinder abhackt, wenn sie ein ungemähtes Feld betreten.

Man hat eine gemeinsame Sprache gefunden

Alle Schauspieler in «Metta da Fein» sind in einem rätoromanischen Umfeld aufgewachsen oder haben die Sprache gelernt. Einzig die Filmcrew war deutschsprachig: Für sie hat der Rätoromane Carlo Beer, der gemeinsam mit Urs Berlinger Regie führte, alle Dialoge übersetzt. Die Serie ist übrigens mit deutschen, französischen und italienischen Untertiteln versehen.

Die Hauptrolle des Dorfpolizisten Aldo spielt der Bündner Schauspieler René Schnoz (54). 

Die Hauptrolle des Dorfpolizisten Aldo spielt der Bündner Schauspieler René Schnoz (54).

RTR

Die Kulisse ist natürlich echt

Gedreht wurde die Serie im Val Lumnezia in Graubünden. Die beiden Bergdörfer Vrin und Lumbrein waren die Hauptdrehorte für «Metta da Fein». In der Bergregion wurde vom 20. Juli bis 8. August 2020 ein kleines Set aufgebaut.

RTR

Das hat das Ganze gekostet

Die Produktion vom Drehbuch über Personalkosten hin zur Übersetzung hat 350’000 Franken gekostet. Daraus entstanden sind vier 25-minütige Episoden. Zum Vergleich: Die Produktionskosten für eine einstündige Episode von «Der Bestatter» liegen gemäss SRF bei rund 716’000 Franken.

Die vier Episoden der Webserie «Metta da Fein» sind ab dem 13. Dezember um 20.15 Uhr auf www.rtr.ch, www.playsuisse.ch und in der App Play RTR zu sehen.

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