Ständiges Scrollen: 5 Nachteile von Social Media für die Psyche
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Ständiges Scrollen5 Nachteile von Social Media für die Psyche

Interagieren, neue Freunde finden, sich kreativ austoben: Plattformen wie Instagram machen Spass, können aber ernsthafte Folgen für die Psyche haben.

von
gss
Zusammen, aber doch allein? Der Gebrauch von Social Media kann einsam machen.

Zusammen, aber doch allein? Der Gebrauch von Social Media kann einsam machen.

Viewapart
Lerne, deine Zeit am Smartphone besser einzuteilen. Social Media sollte dir im besten Fall ein Gefühl von Verbundenheit geben und eine Inspirationsquelle sein.

Lerne, deine Zeit am Smartphone besser einzuteilen. Social Media sollte dir im besten Fall ein Gefühl von Verbundenheit geben und eine Inspirationsquelle sein.

Aleksandarnakic
Versuche, dir einen Überblick zu verschaffen, wem du folgst und weshalb. Gibt es einen Account, der deine Laune verschlechtert? Followe ihm nicht mehr oder schalte den Kanal auf stumm.

Versuche, dir einen Überblick zu verschaffen, wem du folgst und weshalb. Gibt es einen Account, der deine Laune verschlechtert? Followe ihm nicht mehr oder schalte den Kanal auf stumm.

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1. Es kann dein Selbstwertgefühl mindern

Das ständige Konsumieren von scheinbar perfekten Fotos hat einen Einfluss auf unser Unterbewusstsein. Beim Anschauen von Fotos anderer Leute vergleichst du plötzlich deine Nase, deinen Job und deinen Lebensstil mit anderen und fühlst dich dabei schnell minderwertig. Wer selbst Fotos postet, erhofft sich Likes und Follower und nimmt es persönlich, wenn die Zahlen dann nicht so hoch sind wie gewünscht.

2. Es kann dich einsam machen

Du siehst dir Partybilder anderer an, während du allein in deinem Bett liegst? Der Zweck von Social Media besteht eigentlich darin, sich verbundener zu fühlen. Fakt aber ist, dass bei vielen Usern ein Gefühl von Einsamkeit entsteht. Kein Like kann das Gefühl einer echten persönlichen Begegnung ersetzen.

3. Du hast unrealistische Erwartungen

Designer-Outfits, Gruppenreisen ans Burning Man, ein eigenes Start-up und Flüge in der 1. Klasse: Irgendwie scheinen alle anderen alles zu haben. Kein Wunder, will man diese Dinge auch für sein eigenes Leben. Dabei vergisst man schnell, dankbar zu sein, für das, was man alles schon hat.

4. Eifersucht und Neid

Eine Kollegin von dir postet ständig Fotos aus ihrem coolen Büro, während du noch studierst – und dein Exfreund ist gerade in eine tolle Wohnung gezogen. Hilfe, ein hässliches Gefühl zieht auf: Neid. Studien zeigen, dass dieser im selben Teil des Gehirns entsteht wie das Empfinden von körperlichem Schmerz. Das tut weh und kann im Gegensatz zu echten Schmerzen vermieden werden.

5. Es macht süchtig

Social Media erlaubt uns, unser Ego zu feiern und über uns selbst zu sprechen – das lieben Menschen. Das Erhalten von Likes, Kommentaren und Followern schüttet Dopamin im Körper aus, weshalb wir immer mehr davon wollen. Auch an Nachtessen haben Freunde ständig den Drang, kurz den Feed zu checken. Es findet ja vielleicht etwas Spannenderes auf dem Screen statt als im richtigen Leben.

Erkennst du dich in gewissen Punkten? In der Bildstrecke verraten wir Tipps, wie du mit Social Media besser umgehen kannst.

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