Pop-up-Restaurant : 5 Starköche, 1 Menü und Hummer mit Schoggi

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Pop-up-Restaurant 5 Starköche, 1 Menü und Hummer mit Schoggi

Während eines Monats servieren Starköche beim Bürkliplatz ein Menü, das sich den fünf Kontinenten widmet. Meta Hiltebrand kreiert etwa Schokoladen-Praliné mit Hummer.

von
wed

Vier der fünf Starköche sprechen über ihr Gericht.

Das Zürcher Pop-up-Fieber geht weiter: 30 Tage, 5 Starköche und 360-Grad-Visuals – das Zürcher Bauschänzli beim Bürkliplatz wird vom 2. Februar bis zum 3. März zu einem besonderen Erlebnis umfunktioniert. Unter dem Motto «The5» besteht das Menü aus fünf Gängen, die jeweils einen von fünf Kontinenten repräsentieren – und jeder Gang wird von einem anderen Koch kreiert.

«Die Innenfassade des kuppelförmigen Zelts dient als 360-Grad-Leinwand, die die Gäste für jeden Gang auch visuell auf Weltreise mitnimmt – das wird garantiert ein Spektakel», sagt Projektleiterin Stéphanie Portmann. Es werde sich anfühlen, als würde man in einem Planetarium speisen. «Auch während dem Essen wird ständig etwas passieren, wir zeigen nicht nur einfach simple Bilder», so Portmann.

Hummer mit weisser Schokolade

Europa übernimmt Köchin Maria Gross aus Deutschland. Sie führt ein Restaurant in Erfurt und hat 2013 als jüngste deutsche Köchin einen Michelin-Stern erkocht. «Sie ist einfach der Hammer. Nicht nur eine ausgezeichnete Köchin, sondern auch eine sehr unterhaltsame Persönlichkeit», so Portmann. Australien wird von der Zürcherin Meta Hiltebrand vertreten. «Bei ihrem Gang trifft Hummer auf weisse Schokolade, da darf man sicher gespannt sein.» Verantwortlich für Amerika ist Jacky Donatz.

Beim Kontinent Asien kommt Alfred Prasad ins Spiel. «Er ist der jüngste indische Koch, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, und sorgt in London mit seiner indischen Küche für Furore», sagt Portmann. Das Dessert ist dem Motto Afrika gewidmet und kommt von Karim Schumann. Der junge Deutsche mit ägyptischen Wurzeln hat sich im Vitznauerhof 16 Gault-Millau-Punkte erkocht und will mit einem Couscous zum Dessert überzeugen.

Kostenpunkt: 195 Franken ohne Wein – 245 Franken mit

«Wir sind sehr glücklich, dass wir jeden Koch, den wir haben wollten, auch bekommen haben», sagt Portmann. Diese seien selbst auch Feuer und Flamme für das Projekt. «Sie haben sich ihren Kontinent wirklich sehr zu Herzen genommen und viel mit den anderen Köchen diskutiert, dass es auch im Grossen und Ganzen miteinander harmoniert.»

Die Köche seien nicht jeden Abend vor Ort: «Sie werden aber auch auf der Videowand zu sehen sein und den Gästen das Menü erklären.» Dieses kostet 195 Franken ohne Weinbegleitung und 245 Franken mit Wein. «Alle Gänge kann man auch in einer veganen Option bestellen.»

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