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5 Styling-Fehler, die wir 2021 nicht mehr machen

Dieses Jahr war geprägt von Jogginghosen, Finken und bunten Stoffmasken. Modisch kanns also nur noch aufwärts gehen. Wir haben uns ein paar Dinge vorgenommen, die wir im neuen Jahr nicht mehr tun.

von
Johanna Senn
1.1.2021

1. Dinge tragen, die wir nicht wirklich lieben

Viele von uns haben wohl den Grossteil dieses Jahres in Jogginghosen oder sonstiger weicher Kleidung verbracht. Der Runway beschränkt sich momentan auf das Wohnzimmer. Doch das ist noch lange kein Grund, jetzt wehmütig unsere liebsten Partykleider in die Hände zu nehmen und den Stoff vollzuheulen.

Wir ziehen unsere Lieblingsteile an, wenn wir Lust darauf haben. Was wir nicht mehr mögen, kommt weg. Ende Jahr ist immer ein guter Zeitpunkt, den Kleiderschrank rigoros auszumisten. Was dann übrig bleibt, sollten nur noch die Teile sein, die wir mit Freude anziehen. Egal, ob es sich dabei um eine Jogginghose oder ein Glitzerkleid handelt.

2. Nachlässig sein

Hand aufs Herz: Wer hat heuer nicht mindestens einmal an einem Videocall teilgenommen und war froh, dass die unpassende Unterbekleidung nicht im Bild war?! Das hat zwar eine Zeit lang Spass gemacht vielleicht auch, weil es sich ein bisschen verboten angefühlt hat. Aber spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir uns langsam wieder an richtige Hosen wagen.

Wer partout noch nicht bereit für Jeans und Co. ist, kann unseretwegen natürlich auch ein Kleid anziehen. Dass dieses auch Männern hervorragend steht, hat Harry Styles 2020 mit seinem «Vogue»-Cover bewiesen.

3. Nur auf It-Pieces setzen

Obwohl auch diesem Jahr das eine oder andere It-Piece entschlüpft ist, so war es doch noch nie so wertvoll, richtig gute Basics zu besitzen. Denn das neueste Hype-Teil ist nur halb so toll, wenn es kaum jemand sieht.

Klar, auf Instagram haben sich Modebloggerinnen und Hypebeasts weiterhin munter inszeniert. Doch nicht nur im Hinblick auf unser Budget, sondern auch auf die Umwelt, versuchen wir im nächsten Jahr öfters zu tragen, was wir schon besitzen. Und It-Pieces dann zu feiern, wenn sie hochwertig sind und uns wirklich längerfristig Freude bereiten.

3. Nicht an Farben rantrauen

Sich von Kopf bis Fuss in Schwarz zu kleiden ist super einfach und man fühlt sich vielleicht auch einfach ein bisschen mysteriöser als sonst. Leider, oder vielleicht gerade zum Glück, sehen die wenigsten von uns in Kopf bis Fuss in Schwarz gekleidet wie ein Balenciaga Model aus.

Darum wollen wir es uns im nächsten Jahr nicht ganz so einfach machen und endlich wieder Farbe in unsere Garderobe bringen. Etwa ein knalliges Pink oder softes Babyblau.

5. Die falsche Grössen tragen

Vielleicht wird die eine oder der andere von uns dieses Jahr ein bisschen schwerer beenden, als er oder sie es angefangen hat. Das ist aber kein Drama. Kleider sind schliesslich dazu da, sich uns anzupassen – nicht umgekehrt. Also anstatt uns in zu kleinen Hosen oder zu enge Kleider zu quetschen und uns dabei schlimmstenfalls noch schlecht zu fühlen, kaufen wir im neuen Jahr halt einfach eine Grösse grösser.

Was nimmst du dir modetechnisch fürs neue Jahr vor? Teile es uns in den Kommentaren mit!

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27 Kommentare
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hansuelihochueli

02.01.2021, 17:00

bis ich 10 war, sagte meine Mutter, was ich anzuziehen habe. seither habe ich selber entschieden. merci, dass ich jetzt wieder hilfe bekomme.

Lydia.

02.01.2021, 14:51

Kleider machen Leute und zwar gestern wie heute. Es wäre wünschenswert das diese Erkenntniss auch endlich in der Schweiz ankommen würde.

Arti Schoggi

02.01.2021, 13:37

Wir tragen gern Sachen, die uns nicht mehr gefallen, weil wir umweltbewusst sind. Es geht uns auch am A. vorbei, was gerade getragen werden sollte. Je bunter umso wohler fühlen wir uns, da wir keine grauen Mäuschen sein wollen. Ausser bei Masken, von denen wir am liebsten die Einfachsten tragen, damit die Mitläufer daraus keine Mode machen.