5 Tattoo-Trends für 2023: Handpoke, Stacheldraht und Watercolour

Sängerin Dua Lipa trägt am linken Unterarm ein Herz aus Stacheldraht – und damit einen der Tattoo-Trends für 2023.

Sängerin Dua Lipa trägt am linken Unterarm ein Herz aus Stacheldraht – und damit einen der Tattoo-Trends für 2023.

Instagram/Dualipa
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Gestochen scharf5 Tattoo-Trends, die du 2023 häufiger sehen wirst

Von Tribals bis hin zu Minimalismus – auch bei Tattoos gibt es Trends, die kommen und gehen. Wir verraten, welchen Körperschmuck du 2023 oft sehen wirst.

von
Malin Mueller

Im Vergleich zur Mode- und Beautywelt wechseln die Trends bei permanentem Hautschmuck (glücklicherweise) etwas langsamer. Doch nach Steissbein-Tattoos und Tribals in den 90ern, Rosen, Schädeln und Sternen in den Nullerjahren und einem halben Jahrzehnt voller Schnurrbärte, Unendlichkeitszeichen und Harry-Potter-Symbole sind wechselnde Stilrichtungen auch in der Tattoo-Welt nicht von der Hand zu weisen. Was uns 2023 erwartet? Das zeigt sich langsam, aber sicher bereits jetzt.

Welcher Körperschmuck gefällt dir am besten?

1. Stacheldraht-Tattoos

In den 90ern begegneten sie uns schon einmal, jetzt starten die Markenzeichen von Pamela Anderson und Michelle Hunziker ein Comeback. Was sich seitdem geändert hat: Stacheldraht gibt es nicht mehr nur als Band um den Oberarm. Sängerin Dua Lipa trägt das 90er-Relikt in Herzform auf dem Unterarm, Musiker Travis Barker hat ein Stück vom Draht am Knie. Auch die Schweizer Tattoo-Studios stechen bereits fleissig mit und malen Herzen, Bänder und Stücke auf einzelnen Körperpartien.

2. Handpoke-Tattoos

Sie gilt als älteste der verschiedenen Tattoo-Methoden – bei einem Handpoke-Tattoo werden die Motive Stich für Stich von Hand unter die Haut gebracht. Nach der Erfindung der elektrisch betriebenen Tattoo-Maschine wurden freihand gestochene Tattoos in der westlichen Welt immer seltener. Mit dem Achtsamkeits-Trend gelangt die langsamere Tattoo-Technik jetzt zurück in den Fokus. Sie zeichnet sich durch feine Linien und Punkt-Arbeit aus und wird manchmal auch als Ritual zusammen mit einem Coaching, Sound-Healing oder einer Meditation angeboten.

3. Fake-Tattoos

Muss man sich gleich für immer binden? Klebetattoos, die mit Wasser auf die Haut gelangen, sind für die meisten nur noch eine lebhafte Erinnerung aus der Kindheit. 2023 könnte sich das ändern: In den vergangenen Jahren wurden temporäre und semi-permanente Tattoos immer beliebter, selbst Bella Hadid sprang bereits auf den Trend auf. Je nach Art und Brand halten die Motive mittlerweile bis zu zwei Wochen auf der Haut und sehen täuschend echt aus. Ideal auch, falls man ein Tattoo erst mal testen möchte.

4. Bunte Tattoos

Als Tattoos vor einigen Jahrzehnten im Mainstream ankamen, ging ohne Farbe nichts – dann wich der bunte Trend nach und nach Schwarz- und Grautönen. Auf Social Media sieht man seit einiger Zeit wieder mehr Farben. Vor allem Verläufe in Wasserfarben- oder Glitter-Optik sind gefragt, auch bunte Anime-Tattoos kommen häufig vor. Wie lange dieser Trend noch vor dem Gesetz besteht, ist allerdings unklar: Die EU verbietet seit letztem Jahr einige Tattoo-Farben, weil ihre Toxizität nicht ausreichend erforscht ist. In der Schweiz wird Mitte 2023 darüber bestimmt, ob das Gesetz hier in Kraft tritt.

5. Mikro-Realismus

Mini-Tattoos sind nicht erst seit gestern hip – und werden so schnell auch nicht von der Bildfläche verschwinden. Allerdings wandelt sich seit einigen Monaten der Trend von Zeichnungen aus schlichten Linien, stilisiert oder in Comic-Optik hin zu hyper-realistischen Tattoos mit vielen Details. Die Motive kommen verdächtig nah an ihr Vorbild heran. Insekten, Tiere oder Pflanzen werden besonders oft auf der Haut verewigt.  

Hast du auch ein Tattoo oder möchtest eines? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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