23.11.2017 07:16

Sonderangebote

5 Tipps für Black-Friday-Schnäppchenjäger

Wie manövrieren Sie sich am besten durch den Rabatt-Dschungel des Black Friday? Hier einige Tipps für erfolgreiches Shopping.

von
Raphael Knecht
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Bald ist Black Friday. Wie kommen Schnäppchenjäger am besten auf ihre Kosten?

Bald ist Black Friday. Wie kommen Schnäppchenjäger am besten auf ihre Kosten?

Brian Davies
Kunden sollten sich vorbereiten: In vielen Schweizer Läden wird für die besten Angebote eine Kundenkarte benötigt.

Kunden sollten sich vorbereiten: In vielen Schweizer Läden wird für die besten Angebote eine Kundenkarte benötigt.

/Leon Neal
Früh aufstehen: Da Angebote in der Regel nur so lange gelten, wie die Artikel auf Vorrat sind, muss man früh zuschlagen. Die besten Angebote seien jeweils sehr schnell ausverkauft.

Früh aufstehen: Da Angebote in der Regel nur so lange gelten, wie die Artikel auf Vorrat sind, muss man früh zuschlagen. Die besten Angebote seien jeweils sehr schnell ausverkauft.

Keystone/Martin Ruetschi

Einer der wichtigsten Shoppingevents des Jahres findet am 24. November statt: Black Friday. Die Rabattschlacht hat bereits Anfang Woche begonnen, dürfte am Freitag aber ihren Höhepunkt erreichen.

Das Vergleichsportal Swiss.blackfriday prognostiziert, dass Schweizer Konsumenten dieses Jahr zum Black Friday insgesamt 80 Millionen Franken allein im Onlinehandel ausgeben werden. Je mehr Sonderangebote gleichzeitig verfügbar sind, desto schwieriger wird es, die besten Deals zu ergattern. Die Schweizer Schnäppchen-Plattform Blackfridaydeals.ch hat darum für 20 Minuten die besten Tipps für den Einkauf im Onlinehandel und in Läden am grossen Shopping-Tag zusammengestellt:

• Vorbereitet sein

In vielen Schweizer Läden wird für die besten Angebote eine Kundenkarte benötigt, so etwa bei Manor oder Ochsner Sport. Darum sollten Sie sich frühzeitig für eine Kundenkarte registrieren. Wer das noch nicht getan hat, könne auch am Donnerstag noch schnell in der Filiale vorbeigehen und sich eine Karte besorgen, so Julian Zrotz von Blackfridaydeals.ch.

• Es geht früh los

Da Angebote in der Regel nur so lange gelten, wie die Artikel auf Vorrat sind, muss man früh zuschlagen. Die besten Angebote seien jeweils sehr schnell ausverkauft. Wer im stationären Handel unterwegs ist, sollte darum zu den Öffnungszeiten der Läden vor Ort sein. In den meisten Fällen ist das 9 Uhr. Online gehts vielerorts schon mitternachts los.

• Preise vergleichen

Nicht alle Sonderangebote sind echte Schnäppchen. Darum sollten Kunden online die Preise vergleichen und auch auf Kommentare von Konsumenten achten, wie sie etwa auf der Website von Blackfridaydeals.ch gesammelt werden. Zudem bietet die Plattform eine Übersicht über die beliebtesten Sonderangebote.

• Online-Shopping

Wie in vergangenen Jahren dürften die Läden am Black Friday sehr voll sein. Wer die langen Schlangen und das Gedränge vermeiden möchte, sollte den Einkauf online in Betracht ziehen. Das vergrössert auch die Auswahl: Viele Angebote sind auch im Onlineshop der Schweizer Detailhändler verfügbar. Zusätzlich kommt noch das Sortiment der reinen Onlineshops hinzu.

• Lieber zu viel kaufen

Viele Rabatte gelten nur am Black Friday, das Rückgaberecht ist jedoch meist über dieses Datum hinaus gültig. Darum ist es sinnvoll, früh zuzuschlagen, auch wenn man nicht sicher ist, ob man den Artikel wirklich will beziehungsweise braucht. Aber Achtung: Hier müsse sich der Kunde im Vorfeld informieren, ob und inwieweit ein Rückgaberecht besteht, betont Julian Zrotz von Blackfridaydeals.ch. Im Onlinehandel steht das in der Regel in den allgemeinen Geschäftsbestimmungen. Im stationären Handel soll man sich bei einem Angestellten erkundigen, etwa an der Kasse.

Modeartikel und Elektronik besonders gefragt

Im vergangenen Jahr hat der Black Friday in der Schweiz 73,6 Prozent mehr Einnahmen generiert als an einem durchschnittlichen Freitag im November, wie die Schnäppchen-Plattform Cuponation mitteilte. Mode und Accessoires sowie Elektronik und Handys waren die beliebtesten Produktkategorien und machten zusammen rund 60 Prozent der Verkäufe am Black Friday 2016 aus. Cuponation geht davon aus, dass das auch dieses Jahr wieder der Fall sein wird, wie eine Sprecherin des Unternehmens zu 20 Minuten sagt.

Besonders viel Geld landete am Black Friday 2016 in den Kassen der Elektronikhändler. Im Schnitt gaben Kunden für Elektronik und Handys laut Cuponation rund 265 Franken pro Einkauf aus.

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Black Friday und Cyber Monday

Ausser dem Black Friday gibt es den Cyber Monday, der dieses Jahr auf den 27. November fällt. Cyber Monday wird generell als «Black Friday des Onlinehandels» bezeichnet, wie es auf blackfridaydeals.ch heisst.

Allerdings komme es für viele Händler nicht in Frage, eine Aktion erst nach dem stationären Handel zu lancieren. Darum gibt es die derzeit laufende, sogenannte Cyber Week. Während der Cyber Week bieten Onlinehändler wie etwa Amazon täglich oder sogar stündlich neue Deals auf ihren Plattformen.

Durch die ständigen Angebote während der Cyber Week wird die Relevanz des Cyber Monday selbst etwas abgeschwächt. Trotzdem gibt es Händler, etwa Digitec Galaxus, die auch für den Cyber Monday noch spezielle Sonderaktionen planen.

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