Aufräumen - 5 Tipps für mehr Ordnung in deinem Kleiderschrank
Träumst du auch davon, dass dein Kleiderschrank so insta-ready aussieht? Wir haben da ein paar Tricks.

Träumst du auch davon, dass dein Kleiderschrank so insta-ready aussieht? Wir haben da ein paar Tricks.

Anastasia Shuraeva / Pexels
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AufräumenFünf Tipps für mehr Ordnung in deinem Kleiderschrank

Du kennst das: Der Kleiderschrank platzt fast, aber trotzdem hast du nichts zum Anziehen. Wir zeigen dir, wie du Ordnung in deine Kleidung bringst.

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20 Minuten

Sind wir ehrlich: Du hast nicht zu wenig Kleidung, du hast einfach keinen Überblick über das ganze Zeug, das du in deinem Kleiderschrank lagerst. Wir haben für dich fünf Tipps, mit denen du deinen Kleiderschrank organisierst. Damit hast du nachher nicht nur mehr Platz, du findest auch garantiert schneller, was du suchst.

Schaffe Platz und sortiere aus

Erstmal aussortieren: Dafür machst du am besten drei Stapel für deine Kleidung. Einen für «Behalten», einen für «Vielleicht behalten» und einen für «Das kann weg».

Erstmal aussortieren: Dafür machst du am besten drei Stapel für deine Kleidung. Einen für «Behalten», einen für «Vielleicht behalten» und einen für «Das kann weg».

Christian Diokno / Pexels

Das ist für viele die schwierigste Aufgabe, aber es muss sein! Da kommst du leider nicht drum herum: Bevor der Kleiderschrank neu organisiert werden kann, musst du aussortieren. Trenne dich von Kleidungsstücken, die du schon seit Jahren nicht mehr getragen hast und streiche endlich den «Das ziehe ich bestimmt ein andermal wieder an»-Gedanken. Wenn du das Kleidungsstück nicht in den letzten Jahren getragen hast, dann wirst du es auch in der nächsten Zeit nicht anziehen.

Am besten gehst du dabei so vor: Räume alles, und wir meinen wirklich alles, aus dem Kleiderschrank aus und bilde drei Haufen: «Behalten», «Vielleicht» und «Kann weg.». Die «Kann weg»-Kleider kannst du in die Textilsammlung geben, ins Brockenhaus oder du machst einen Kleiderkreisel mit deinen Freunden. Den «Vielleicht»-Stapel kannst du mal zur Seite legen und später durchgehen.

Finde mit dem Bügeltrick heraus, was du nie trägst

Der Bügeltrick: Hänge zu Beginn alle deine Kleider mit dem Haken in die gleiche Richtung in den Schrank. Jedes Mal wenn du ein Teil anziehst (oder es anhattest und nach dem Waschen wieder aufhängst), drehst du den Bügel um.

Der Bügeltrick: Hänge zu Beginn alle deine Kleider mit dem Haken in die gleiche Richtung in den Schrank. Jedes Mal wenn du ein Teil anziehst (oder es anhattest und nach dem Waschen wieder aufhängst), drehst du den Bügel um.

elCarito / Unsplash

Wenn du deine Kleider auf einen Bügel hängst, gibt es einen Trick, damit du siehst, was du wie lange nicht mehr getragen hast: Hänge dafür alle deine Kleider so in den Schrank, dass die Öffnungen der Kleiderhaken-Bügel in die gleiche Richtung zeigen. Jedesmal, wenn du dein Kleidungsstück nach dem Waschen wieder in den Schrank hängst, drehst du den Bügel um.

Kleidungsstücke, die nach einem halben Jahr immer noch gleich da hängen, gehören wohl eher nicht zu deinen Lieblingsteilen.

Nach Typen und Farben sortieren

Wenn du deine Kleidung nach Farben sortierst, ist das nicht nur schön fürs Auge, du findest auch schneller, was du suchst.

Wenn du deine Kleidung nach Farben sortierst, ist das nicht nur schön fürs Auge, du findest auch schneller, was du suchst.

Liza Summer / pexels

Eine andere gute Methode ist das Sortieren nach Typ: Jeans kommen zu Jeans, Sporthosen zu Sporthosen, Pullover zu Pullovern, und so weiter. So siehst du jeweils gleich, wie viele Teile du eigentlich von einem bestimmten Kleidungstyp hast.

Ausserdem kannst du bei der Gelegenheit versuchen, deine Kleidungsstücke nach Farbe zu sortieren: Das ist nicht nur schön fürs Auge, es hilft dir auch, schneller das richtige Teil zu finden.

Boxen und Schubladenelemente sind Gold wert

Wenn du eigentlich zu wenig Platz hast, können zusätzliche Boxen oder Hängevorrichtungen helfen – wie beispielsweise das Schuhgestell hier.

Wenn du eigentlich zu wenig Platz hast, können zusätzliche Boxen oder Hängevorrichtungen helfen – wie beispielsweise das Schuhgestell hier.

Sonia Sanmartin / Unsplash

Wenn dein Kleiderschrank auch nach dem Aussortieren immer noch aus allen Nähten platzt, dann helfen Kleiderschrankergänzungen. Zum Beispiel Hosenbügel, Schubladenelemente oder Extra-Fächer, die man über die Kleiderstange im Handumdrehen installieren kann. So schaffst du noch mehr Platz für deine gefalteten oder gerollten Kleidungsstücke. Solche Organisationselemente gibt es meistens schon für wenig Geld, zum Beispiel bei Do it + Garden Migros oder XXXLutz.

1. Tipp: Duschvorhang-Ringe im Kleiderschrank?

Duschvorhang-Ringe an einem Kleiderbügel eigenen sich besonders für Schmuck, Schals und Gürtel.

Duschvorhang-Ringe an einem Kleiderbügel eigenen sich besonders für Schmuck, Schals und Gürtel.

hip2save

Ja, richtig gelesen: Duschvorhang-Ringe. Die sind nicht nur im Badezimmer äusserst praktisch, sondern auch im Kleiderschrank, denn sie können dir helfen im Kleiderschrank Platz zu sparen. Wie? Besorge dir einen Kleiderbügel aus Draht und hänge dort zwei bis vier Duschvorhang-Ringe rein.

Auf den Ringen kannst du jetzt zum Beispiel Tops, Schals oder auch Ketten aufhängen. So hast du auf einem Kleiderbügel statt nur einem Kleidungsstück gleich mehrere und sparst so mit wenig Geld viel Platz. Duschvorhang-Ringe gibt es in jedem Baumarkt oder in speziellen Shops für Vorhänge.

2. Tipp: Die Schrank-Organisation der Jahreszeit anpassen

Klarer Fall: Hier ist Sommer. Wenn du nur wenig Platz in deinem Schrank hast, kann sich das Aufteilen nach Saison lohnen.

Klarer Fall: Hier ist Sommer. Wenn du nur wenig Platz in deinem Schrank hast, kann sich das Aufteilen nach Saison lohnen.

Sidnei Maia / Pexels

Nimm dir die Zeit und sortiere deinen Kleiderschrank nach der aktuellen Jahreszeit. Im tiefsten Winter wirst du wohl kaum Tanktops tragen. Genauso wenig wie du im Hochsommer nach einem gemütlichen und warmen Strickpulli greifst. Also schnapp dir eine Kiste oder eine Tasche und bring dort die Kleidungsstücke unter, die du gerade nicht gebrauchen kannst. Diese Kleider, die grad ausser Saison sind, kannst du im Keller oder im Estrich lagern, bis ihre Zeit gekommen ist.

Wenn du aber lieber saisonunabhängig immer alle Kleidungsstücke im Kleiderschrank haben möchtest, kannst du einfach den Kleiderschrank umstrukturieren. Schiebe ungenutzte Kleidungsstücke nach hinten oder platziere sie in den weniger gut zugänglichen Fächern.

3. Tipp: Kleiderstangen im Raum

So eine Kleiderstange ist etwas praktisches: So hast du deine Kleidung immer im Blick. Aber Achtung: Verstaubungsgefahr.

So eine Kleiderstange ist etwas praktisches: So hast du deine Kleidung immer im Blick. Aber Achtung: Verstaubungsgefahr.

EVG Culture / Pexels

Wenn du einen offenen Kleiderschrank mit zahlreichen Stangen bevorzugst, aber kein ganzes Ankleidezimmer zur Verfügung hast, dann könnte eine sogenannte Teleskop-Kleiderstange genau das Richtige für dich sein. Diese Garderobe lässt sich in einer Ecke des Raums platzieren und kostet meist wesentlich weniger als ein Kleiderschrank. Bei home24, Amazon oder Wayfair gibt es solche Kleiderstangen schon sehr günstig. Je nach Platz bringst du am besten noch ein Regal über den Kleiderstangen an, damit sich der Staub nicht auf deinen Sachen sammelt.

Wenn du die Ecke mit den Kleiderstangen etwas verstecken möchtest, dann kannst du zum Beispiel direkt davor einen Raumteiler platzieren oder Mithilfe einer Schiebegardine eine Trennung zum Rest des Raumes schaffen.

4. Tipp: Schmale Bügel schaffen Platz

Sieht zwar hübsch aus, braucht aber auch vergleichsweise viel Platz: Holz-Kleiderbügel. 

Sieht zwar hübsch aus, braucht aber auch vergleichsweise viel Platz: Holz-Kleiderbügel.

Liza Summer / Pexels

Klingt logisch und ist auch vollkommen einleuchtend: Schmale Bügel schaffen mehr Platz. Tausche also dicke Bügel gegen schmale Bügel aus, wenn du Wert auf viel Platz legst. Dünne Bügel sind ausserdem in der Regel deutlich günstiger – es gibt sie meistens in grossen Paketen für ein paar Franken, zum Beispiel bei Tchibo oder Amazon.

5. Tipp: Tappen Sie nicht im Dunkeln

Gerade wenn du eher der Typ für dunkle Kleidung bist, wird es manchmal schwer, die einzelnen Teile bei schummriger Beleuchtung auseinanderzuhalten. Deswegen: Licht an!

Gerade wenn du eher der Typ für dunkle Kleidung bist, wird es manchmal schwer, die einzelnen Teile bei schummriger Beleuchtung auseinanderzuhalten. Deswegen: Licht an!

Dhruv Patel /Unsplash

Häufig stehen Kleiderschränke in einer dunklen Ecke des Raumes und sind daher nur schlecht beleuchtet. Das führt dazu, dass du Kleidungsstücke aus dem Schrank nehmen musst, um zu sehen, was da eigentlich genau aus dem Schrank gekramt wurde. Dann müsste man es eigentlich wieder zusammenlegen, aber sind wir ehrlich: normalerweise wird das Teil dann einfach zusammengeknüllt in den Schrank gestopft.

Um zusätzliche Unordnung zu verhindern, lohnt es sich deswegen, Licht ins Dunkel zu bringen: Wenn dein Kleiderschrank nicht eh schon mit Licht ausgestattet ist, dann empfehlen wir dir LED-Lichter mit Bewegungsmelder. Diese gibt es auch mit Akku bzw. Batterie, sodass du keinen Kabelsalat im Kleiderschrank hast. Dank des Bewegungsmelders musst du keinen Knopf drücken – das LED-Licht schaltet sich automatisch ein, wenn es eine Bewegung registriert und schaltet sich nach ein paar Sekunden wieder automatisch aus. Alternativ kannst du auch farbige LED-Stripes verwenden, um deinem Kleiderschrank ein kleines Highlight zu verpassen.

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