5 Rotwein-Fakten und Tipps, die du kennen musst

Rotwein-Fakten gibts noch und nöcher. Wir verraten dir die wichtigsten, damit du samt Wissen degustierst und geniesst.

Rotwein-Fakten gibts noch und nöcher. Wir verraten dir die wichtigsten, damit du samt Wissen degustierst und geniesst.

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für Neulinge5 wichtige Rotwein-Fakten, die du kennen musst 

Die Rotwein-Saison hat begonnen. Du wagst dich erstmals an den Genuss heran oder willst den Stand deines Wissens prüfen? Dann schau dir unsere Rotwein-Facts genauer an.

von
Luise Faupel

Du liest diesen Artikel sicher, weil du gerne Rotwein trinkst. Ob nun schon seit Jahren oder erst seit kurzem – dass man Wein mag und trinkt, heisst noch lange nicht, dass man sich auch damit auskennt. Hier ein paar Fakten, die deinen nächsten Genuss mit Wissen verbinden. 

1. Die perfekte Temperatur

Eine Fachperson würde auf die Frage nach der perfekten Rotwein-Temperatur antworten, dass diese von der Traubensorte abhängt. Stimmt. Wer es zu Beginn noch nicht so genau nehmen möchte, kann sich erstmal an die Faustregel von 14 bis 18 Grad halten.

Je wärmer der Rotwein, desto besser kann er sich entfalten und du nimmst alle Aromen wahr. Ist er zu kalt, entgehen dir vielleicht spannende Aromamoleküle. Zu warm sollte er aber auch nicht sein. Auch wenns erstmal seltsam scheint: 15 Minuten im Gefrierfach oder 30 Minuten Kühlschrank sind erlaubt, sollte dein Wein zu warm sein.

14 bis 18 Grad sollte dein Rotwein haben, damit dir die feinen Aromen nicht entgehen. 

14 bis 18 Grad sollte dein Rotwein haben, damit dir die feinen Aromen nicht entgehen. 

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2. Zwei verschiedene Rotweingläser

Es gibt etliche Glasformen, aus denen Rotwein getrunken wird. Es muss nicht immer das grosse, bauchige Glas sein: In Spanien bevorzugt man kleine Bodegagläser. Die Form des Glases macht aber viel mit dem Geschmack und sollte deshalb nicht unterschätzt werden – sie kann dem Wein das Maximum seines Potenzials entlocken.

Hat das Rotweinglas Auswirkungen auf den Geschmack? Ja!

Hat das Rotweinglas Auswirkungen auf den Geschmack? Ja!

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Die zwei Klassiker sind die Triangelform, also ein Glas mit rundem Bauch und schmaler Öffnung, und das Glas mit breitem Bauch und fast gleichbleibender Öffnungsbreite.

Die Triangelform eignet sich für feine Aromen und eher leichte Weine wie den Pinot Noir. Dank schmaler Öffnung entweichen die Aromen nicht sofort.

Die zweite Glasform mit gleich breit bleibender Öffnung macht sich gut bei wuchtigen Aromen und schwerem Körper, wie dem Merlot. Durch die Kelchform kommen die Aromen mit der Luft in Kontakt und können sich wunderbar entfalten, bevor sie entweichen. 

3. Richtiges Einschenken

Du hast beim Korkenzieher sicher schon mal das kleine Messerchen an der Seite gesehen. Schneidest du damit die Kapsel am unteren Rand der Flaschenöffnung ein und entfernst diese, läuft der Wein beim Einschenken nicht über die Folie. Und es vermindert Tropfen auf der weissen Leinentischdecke.

Um Tröpfchen zu vermeiden, lohnt es sich, die Folie am Flaschenhals zu entfernen.

Um Tröpfchen zu vermeiden, lohnt es sich, die Folie am Flaschenhals zu entfernen.

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Beim Einschenken solltest du die Flasche nicht auf dem Glasrand ablegen. Was die Menge anbelangt, so entsprechen 150 Milliliter circa einem Drittel Weinglas – eine gute Füllmenge. Profis richten das Etikett nach oben, damit die Anwesenden es betrachten können. Halte das Glas nicht am Kelch, sondern am Stiel, sonst wird dein Wein zu warm. 

Halte dein Glas immer am Stiel fest. 

Halte dein Glas immer am Stiel fest. 

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Trinkst du gerne Rotwein?

4. Rotwein dekantieren

Das Umfüllen des Rotweines in eine Glaskaraffe nennt sich dekantieren oder auch karaffieren. Der Grund, weshalb man es macht: Vor allem Rotwein wird gerne länger gelagert. Das heisst, er lag vielleicht ein Jahr in deinem Keller im Regal in der geschlossenen Flasche, geschützt vor Sauerstoff. 

Dekantieren schindet Eindruck.  

Dekantieren schindet Eindruck.  

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Wein braucht Luft zum Atmen.  

Wein braucht Luft zum Atmen.  

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Wie du aber ja bereits in Sachen Weinglas gelernt hast: Wein braucht Sauerstoff, um seine Aromen entfalten zu können. Gönne ihm einen Schluck Sauerstoff, indem du ihn nach dem Entkorken kurz stehen lässt und dann von der Flasche in eine Karaffe, Vase oder einen anderen Glasbehälter füllst.

Sedimente, oder auch Weinstein genannt, sollten im besten Fall in der Flasche bleiben. Achtung jedoch bei älteren Weinen: Zu viel Sauerstoff kann ihn oxidieren lassen – und du willst ja schliesslich keinen Essig trinken.

5. Rotweinflecken easy entfernen

Ein Rotweinfleck ist ärgerlich. Umso besser, wenn man weiss, wie man mit ihm klarkommt. Erster Tipp: Frische Flecken lassen sich einfacher entfernen, als bereits eingetrocknete. Handle schnell!

Ein Rotweinfleck ist schnell passiert. 

Ein Rotweinfleck ist schnell passiert. 

Polina Tankilevitch
Rotweinflecken auf Tischtuch oder Sofa sind ärgerlich. Gut, wenn man gewappnet ist.

Rotweinflecken auf Tischtuch oder Sofa sind ärgerlich. Gut, wenn man gewappnet ist.

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Rotweinflecken-Tipps

Worauf achtest du bei Rotwein und welchen trinkst du am liebsten? 

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