Aktualisiert 11.01.2012 09:25

Kanton Zürich51-facher Einbrecher überführt

Ein Georgier, der bei über 50 Einbrüchen knapp 270 000 Franken erbeutet hat, ist der Polizei ins Netz gegangen. Nach eigenen Aussagen wollte er mit dem Geld seine Drogensucht finanzieren.

Einem 39-jährigen Georgier hat die Zürcher Kantonspolizei über 50 Einbruchdiebstähle nachgewiesen. Der abgewiesene Asylbewerber hatte dabei laut Polizeimitteilung vom Mittwoch eine Beute im Wert von knapp 270 000 Franken gemacht und einen Sachschaden von rund 60 000 Franken angerichtet.

Im Rahmen einer gezielten Aktion gegen Dämmerungseinbrecher Mitte Februar 2011 nahm die Polizei den notorischen Einbrecher in Horgen ZH fest. Rasch habe sich gezeigt, dass er für weitere ähnliche Delikte im Bezirk Horgen verantwortlich sein dürfte.

Die Polizei konnte ihm schliesslich 51 Einbrüche in den Kantonen Zürich, Thurgau und St. Gallen nachweisen. Er wuchtete meistens Balkon- und Sitzplatztüren von Parterrewohnungen älterer Mehrfamilienhäusern auf, um in die Wohnungen eindringen zu können. Bei knapp der Hälfte der Delikte bestreitet er die Täterschaft.

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Drogensucht als Motiv

Dem Einbrecher werden auch Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und das Ausländergesetz sowie Fälschung von Ausweisen vorgeworfen.

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Als Motiv für seine Einbrüche gab der Georgier Geldbeschaffung zur Finanzierung seiner Drogensucht an. Das Diebesgut tauschte er jeweils gegen Bargeld oder Drogen ein. Der Mann befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug, wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt. (sda)

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