Aktualisiert 25.06.2009 11:28

Deutsch lernen51 haben sich zur Integration verpflichtet

Der Kanton Zürich hat als einer von fünf Kantonen des Projektes «Integrationsvereinbarungen» eine positive erste Bilanz gezogen. 51 Ausländerinnen und Ausländer haben bisher eine Vereinbarung unterschrieben.

Die Vereinbarungen setzen einen verbindlichen Rahmen fest, mit dem Ziel, die Sprache zu erlernen, die Regeln des Zusammenlebens in der Schweiz zu verstehen und am sozialen Leben teilzunehmen. Letztlich soll der Entscheid über eine spätere Aufenthaltsbewilligung oder deren Erneuerung für eine Person davon abhängen, ob die in der Vereinbarung ausgeführten Bedingungen erfüllt sind.

Die ersten Erfahrungen mit dem Projekt, das zusammen mit 14 Gemeinden, dem Migrationsamt und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt sind, sind laut dem Zürcher Regierungsrat Markus Notter und seiner Integrationsbeauftragten Julia Morais positiv. Die Vereinbarungen würden als hilfreich und unterstützend empfunden. Das Projekt habe zudem Lücken im bestehenden Angebot aufgedeckt. So gebe es derzeit beispielsweise nicht genügend dezentrale, niederschwellige Integrationskurse und das Angebot an subventionierten Sprachkursen am Abend, die arbeitenden Menschen offen stehen, müsse optimiert werden. Ein Abschluss der Evaluation durch die Fachhochschule Nordwestschweiz ist auf Ende März 2010 geplant.

Am Projekt sind neben dem Kanton Zürich die Kantone Aargau, beide Basel und Solothurn beteiligt. Bei einem Erfolg werden im Kanton Zürich ab 2011 Integrationsvereinbarungen für einen Teil der Zuzügerinnen und Zuzüger aus dem Ausland zur Regel. (dapd)

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