Absturz über Sumpf: 51 Monate Gefängnis für vorgetäuschten Tod
Aktualisiert

Absturz über Sumpf51 Monate Gefängnis für vorgetäuschten Tod

Er wollte seinen Tod mit einem Flugzeugabsturz vortäuschen - nun muss er mehr als vier Jahre ins Gefängnis.

Ein 38-jähriger US-Geschäftsmann wurde von einem Bundesgericht in Florida wegen seines absichtlichen Flugzeugabsturzes, Missbrauchs des Notrufs sowie Betrugsversuchs zu 51 Monaten Haft verurteilt.

Das berichtete am Donnerstag die regionale Zeitung «Penascola News Journal». Schrenker hatte seine Tat dem Bericht nach mit seinem schlechten Gemütszustand begründet. «Mir ging es nicht gut», sagte unter Tränen im Gericht. Er habe den Boden unter den Füssen verloren.

Der Finanzberater und Hobbypilot war im Januar bei einem Flug nach Florida mit einem Fallschirm aus seinem Privatflugzeug gesprungen, um seinen Tod vorzutäuschen. Die Maschine stürzte in ein Sumpfgebiet. Wenige Tage später fasste die Polizei Schrenker auf einem Campingplatz in Florida.

Der 38-Jährige ist hoch verschuldet. Seine Frau hatte damals gerade die Scheidung eingereicht. Ausserdem laufen mehrere Verfahren wegen Wertpapierbetrugs gegen ihn.

(sda)

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