Grösster Goldfang: 53 Kilo Gold im Auto geschmuggelt
Aktualisiert

Grösster Goldfang53 Kilo Gold im Auto geschmuggelt

Die italienische Finanzpolizei hat auf einer Autobahnraststätte in der Nähe von Pavia einen Schmuggler gestoppt. Der 48-jährige Italiener hatte in seinem Auto 53 Goldbarren versteckt. Das Schmuggelgut stammt vermutlich aus der Schweiz.

Die Fahnder hatten den aus der Region Como stammenden Mann ab dem Grenzübertritt in Chiasso-Brogeda verfolgt. Der 48-Jährige wurde angezeigt, aber nicht festgenommen. Ihm werden Geldwäscherei und Goldschmuggel vorgeworfen.

Es handle sich um den grössten Goldfang in der Geschichte der Comer Finanzpolizei, bestätigte ein Polizeisprecher am Dienstag entsprechende Medienberichte. Beschlagnahmt wurden 53 Goldbarren à 1 Kilogramm im Wert von über 1,5 Mio. Franken.

Noch unklar ist, wer die Hintermänner des Goldschmuggels sind. Laut italienischen Medien ist auch ein ehemaliger Topmanager der in Lugano ansässigen Arner Bank in den Fall involviert.

Der 55-jährige Banker war im Mai zusammen mit zwei vorbestraften Geschäftspartnern in Palermo verhaftet worden. Er wird unter anderem der Geldwäscherei für die Mafia bezichtigt und befindet sich derzeit unter Hausarrest.

(sda)

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