Aletschgletscher: 54 Jahre nach tödlichem Crash wurde das Wrack geborgen

Aletschgletscher54 Jahre nach tödlichem Crash wurde das Wrack geborgen

Am Donnerstag wurde ein Flugzeug-Wrack auf dem Aletschgletscher geborgen. Alle Infos dazu findest du im Ticker.

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20 Minuten
54 Jahre nach tödlichem Crash wurde das Wrack geborgen

Auf dem Aletschgletscher wurde am Donnerstag ein Wrack geborgen.

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Donnerstag, 08.09.2022

Wrack abtransportiert

Die Wrackteile wurden abtransportiert. Jetzt fliegen auch unsere Reporter mit dem Helikopter ins Tal. Damit beendet 20 Minuten die Live-Berichterstattung.

Transportsack mit Wrackteilen

Jetzt fliegt ein Helikopter den Transportsack gefüllt mit Wrackteilen ins Tal.

Jetzt wird das Wrack mit dem Heli abtransportiert

Das Flugzeug-Wrack auf dem Aletschgletscher wurde am Donnerstag geborgen.

«Wir wechseln uns ab»

«Auf dieser Höhe ist es natürlich schon anstrengend, wir wechseln uns aber ab», sagt Bergführer Meinrad Bittel, der von Air Zermatt als Helfer angefragt wurde. «Es braucht Personen, die Erfahrung haben und sich auskennen», so Bittel.

20 Minuten

Abtransport mit Helikopter wird vorbereitet

Die Vorbereitungen für den Abtransport der Wrackteile sind im Gange.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Flugzeugteile freigelegt

Es werden immer mehr Flugzeugteile freigelegt. Laut unserem Reporter vor Ort sind die Trümmerteile in einem Radius von etwa 200 Metern verteilt.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Bergung dauert an

Die Bergung dauert weiter an. Wann genau die Wrackteile abtransportiert werden, ist noch unklar. Der Helikopter steht aber schon bereit.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Geschwindigkeitsverlust in Kurve

Bei dem Flugzeugcrash starben drei Personen. An Bord waren neben dem Pilot (55) auch der Chefarzt eines Zürcher Spitals und sein Sohn (19). «Sie nahmen an einem Rundflug teil. Dabei kam es in einer Kurve auf einer Höhe von über 3600 Meter zu einem Geschwindigkeitsverlust und anschliessend zum Absturz», erklärt Daniel Imboden, Sprecher bei der Kantonspolizei Wallis. Damals sei es jedoch «schlicht nicht möglich gewesen», das Wrack zu bergen, so Imboden. Heute habe man jedoch die technischen Möglichkeiten und die dafür nötigen Transportmittel für eine solche Bergung.

Wrackteile werden geborgen

Jetzt werden die Wrackteile von Fachleuten freigelegt. Später werden die Teile mit dem Helikopter ins Tal geflogen.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Bergung hat begonnen

«Wir haben alle Vorbereitungen minutiös getroffen. Für die Bergung wurde zudem ein schöner Tag gewählt», sagt Igor Canepa, Untersuchungsleiter bei der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust). Die Wrackteile werden mit einem Helikopter abtransportiert. «Da die Untersuchung bereits vor Jahren abgeschlossen wurde, werden die Wrackteile nun sachgemäss entsorgt.» Für die Bergung sind Fachleute von der Sust und der Kantonspolizei Wallis vor Ort.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Start Abtransport

Jetzt beginnt der Abtransport.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Landung auf Gletscher

In der Zwischenzeit sind unsere Reporter gelandet. Sie werden von einem Bergführer begleitet.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Noch unterwegs

Derzeit befinden sich unsere Reporter noch in der Luft.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Landung geplant

Bald sollte der Helikopter auf dem Aletschgletscher landen.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Unterwegs zum Aletschgletscher

Unsere Reporter sind auf dem Weg zum Aletschgletscher. Wann die Bergung startet, ist noch unklar.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Mit Helikopter auf Aletschgletscher

Um etwa 15 Uhr soll mit der Bergung des Wracks begonnen werden. 20 Minuten berichtet live vor Ort. Mit einem Helikopter fliegen unsere Reporter auf den Aletschgletscher.

20 Minuten/Luca La Rocca/Taddeo Cerletti

Absturzursache Pilotenfehler

An Bord waren der Chefarzt eines Zürcher Spitals, dessen Sohn sowie ein Sekundarlehrer. Die Maschine war in Kloten gestartet. Die Rega flog die Leichen der Opfer nach Lauterbrunnen. Absturzursache soll ein Pilotenfehler gewesen sein.

Hüttenwarte Konkordiahütte/Rebecca Gresch und Stefan Gafner
Mittwoch, 07.09.2022

Drei Personen kamen ums Leben

Laut der Kantonspolizei Wallis handelt es sich beim Wrack um eine Piper-Cherokee mit der Immatrikulation HB-OYL, die am 30. Juni 1968 südlich des Jungfraujochs über dem Aletschgletscher abstürzte. Die drei Insassen kamen dabei ums Leben, wie die «NZZ» damals berichtete.

Hüttenwarte Konkordiahütte/Rebecca Gresch und Stefan Gafner

Bergung Wrack

1968 stürzte ein Flugzeug auf den Aletschgletscher, wobei der Pilot und die beiden Passagiere ums Leben kamen. Am 4. August 2022 wurde das Flugzeug aufgrund der Eisschmelze wieder sichtbar. Ein Bergführer hatte die Teile des abgestürzten Flugzeuges bei einem Gletschertrekking vom Jungfraujoch zur Konkordiahütte entdeckt. Am Donnerstag wird das Wrack nun geborgen. 20 Minuten berichtet live vor Ort.

Hüttenwarte Konkordiahütte/Rebecca Gresch und Stefan Gafner
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