Bundesliga: 6:0, 6:0, 5:1 – Dortmund überfährt auch Wolfsburg
Aktualisiert

Bundesliga6:0, 6:0, 5:1 – Dortmund überfährt auch Wolfsburg

Borussia Dortmund zeigt sich weiterhin torhungrig. Der BVB fertigt Wolfsburg auswärts 5:1 ab. Für den HSV wird die Luft nach dem 0:1 in Freiburg langsam dünn.

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Mittwoch, 21. September 2016Bayern München gewinnt das Spitzenspiel der noch ungeschlagenen Teams souverän. Die Bayern besiegen Hertha Berlin 3:0.

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/Alexander Hassenstein
Fabian Lustenberger kommt mit seinen Kollegen bös unter die Räder.

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AFP/Christof Stache
Schalke verliert schon wieder, dieses Mal zuhause 1:3 gegen Köln. Breel Embolo wird in der zweiten Halbzeit eingewechselt, kann die Niederlage aber nicht abwenden.

Schalke verliert schon wieder, dieses Mal zuhause 1:3 gegen Köln. Breel Embolo wird in der zweiten Halbzeit eingewechselt, kann die Niederlage aber nicht abwenden.

AFP/Patrik Stollarz

Die Spiele der letzten Woche in der Champions League (6:0 bei Legia Warschau) und in der Liga (6:0 gegen Darmstadt in stark veränderte Formation) waren für Dortmunds Trainer Thomas Tuchel nicht der Gradmesser. «Wir sind gut beraten, unsere Ansprüche hochzudrücken», hatte er gesagt.

Seine Mannschaft kam dem Wunsch in Form von gnadenloser Effizienz nach. Der BVB führte in Wolfsburg nach etwas mehr als einer Viertelstunde 2:0, wobei der portugiesische Europameister Raphaël Guerreiro und Pierre-Emerick Aubameyang überlegte Aktionen clever abschlossen.

Schon wieder ein Debakel

Am Ende wurde die Partie für Wolfsburg, das in den 270 Minuten davor kein einziges Gegentor kassiert hatten, wie am drittletzten Spieltag im Ende April in Dortmund (1:5) wieder zum Debakel. Allerdings fiel das Resultat zu deutlich aus. BVB-Goalie Roman Bürki hatte sich insbesondere in der Phase nach dem 2:0 mehrmals durch teils äusserst sehenswerte Paraden ausgezeichnet.

Der Wolfsburger Trainer Dieter Hecking sieht sich trotz der höchsten Heimniederlage seit zweieinhalb Jahren bei weitem nicht so starkem Gegenwind ausgesetzt wie Bruno Labbadia. Dieser ist mit dem Hamburger SV nach vier Runden weiterhin sieglos. Bezeichnend war, dass beim 0:1 in Freiburg das einzige Tor durch den 54 Sekunden davor eingewechselten Olympia-Torschützenkönig Nils Petersen (70.) im Anschluss an eine unzureichende Abwehr von Goalie René Adler fiel. «Das Spiel nehme ich auf meine Kappe», sagte Adler.

Wieder ein früher Trainerwechsel?

Die magere Ausbeute von einem Punkt und drei Niederlagen in Serie korrespondiert nicht mit den 35 Millionen Euro, die der HSV in diesem Sommer für Transfers ausgegeben hat. Das 0:1 war für Labbadia keine Werbung, die drohende Entlassung hinauszuzögern. Er wäre nach Mirko Slomka (2014), Torsten Fink (2013) und Michael Oenning (2011) der vierte Hamburger Coach, den es in einer ähnlich frühen Phase der Saison erwischen würde.

Derweil kam Eintracht Frankfurt mit dem 2:0 in Ingolstadt zum dritten Sieg im vierten Spiel. Beide Treffer erzielte der Verein von Haris Seferovic jeweils nach Cornern des Mexikaners Marco Fabian.

Wolfsburg - Borussia Dortmund 1:5 (0:2)

30'000 Zuschauer.

Tore: 4. Guerreiro 0:1. 16. Aubameyang 0:2. 53. Didavi 1:2. 58. Dembélé 1:3. 62. Aubameyang 1:4. 73. Piszczek 1:5.

Bemerkungen: Wolfsburg mit Rodriguez, ohne Benaglio (Ersatz), Dortmund mit Bürki.

Darmstadt - Hoffenheim 1:1 (0:0)

15'800 Zuschauer.

Tore: 46. Kramaric 0:1. 92. Oliinyk 1:1.

Bemerkungen: Hoffenheim ohne Schär (Ersatz), Schwegler (verletzt) und Zuber (nicht im Aufgebot).

Freiburg - Hamburger SV 1:0 (0:0)

24'000 Zuschauer.

Tor: 70. Petersen 1:0.

Bemerkung: HSV mit Djourou.

Ingolstadt - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:1)

14'200 Zuschauer.

Tore: 45. Abraham 0:1. 50. Oczipka 0:2.

Bemerkungen: Ingolstadt ohne Hadergjonaj (nicht im Aufgebot), Frankfurt mit Seferovic (verwarnt), ohne Tarashaj (nicht im Aufgebot). (sda)

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