Saugfähigkeit: 6 Gründe, keinen Weichspüler zu benutzen
Aktualisiert

Saugfähigkeit6 Gründe, keinen Weichspüler zu benutzen

Kuschelige Wäsche und feiner Duft – viele Menschen wollen nicht auf Weichspüler verzichten. Was dagegen spricht.

von
mst
Weichspüler ist für viele Menschen unverzichtbar.

Weichspüler ist für viele Menschen unverzichtbar.

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Weichspüler riecht gut und macht die Wäsche kuschlig weich. Völlig unbedenklich ist er aber nicht.

Weichspüler riecht gut und macht die Wäsche kuschlig weich. Völlig unbedenklich ist er aber nicht.

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Bei Menschen mit empfindlicher Haut kann Weichspüler Hautrötungen, Juckreiz und allergische Reaktionen hervorrufen.

Bei Menschen mit empfindlicher Haut kann Weichspüler Hautrötungen, Juckreiz und allergische Reaktionen hervorrufen.

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Ein Weichspüler glättet die Gewebefasern und macht so die Wäsche weicher und angenehmer zum Tragen. Zudem sind die Textilien weniger stark elektrostatisch aufgeladen.

Nicht zuletzt lässt sich mit Weichspüler gewaschene Wäsche besser bügeln. Ein paar gute Argumente also. Aber es gibt auch einige einleuchtende Gründe, den Weichspüler aus der Waschküche zu verbannen.

Kratzfaktor

Wer eine empfindliche Haut hat, verzichtet natürlich gern auf kratzige Materialien. Doch Weichspüler machen zwar die Wäsche weich, sie enthalten aber auch jede Menge Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Bei empfindlichen Menschen können diese zu Hautrötungen, Juckreiz und allergischen Reaktionen führen.

Umweltfaktor

Die in Weichspülern enthaltenen Tenside müssen biologisch abbaubar sein. Das gilt aber nicht für Duft- sowie andere Inhaltsstoffe. Über die Kläranlage können diese ins Wasser gelangen und sind so eine Gefahr für Wasserorganismen aller Art. Und die Plastikflaschen müssen ja auch irgendwie entsorgt werden.

Nutzenfaktor

Durch das Weichspülen verlieren Textilien einen Teil ihrer Saugfähigkeit. Weiche Frottétücher sind zwar angenehm, aber um beispielsweise die Haare damit zu trocknen, taugen sie nicht. Das gilt übrigens auch für Sportklamotten, die nebst der Saugfähigkeit auch ihre Atmungsaktivität verlieren.

Sauberkeitsfaktor

Da sich Weichspüler um die Fasern legt, ist es gut möglich, dass die Wäsche auch nach dem Waschgang noch nicht richtig sauber ist, weil das Wasser schlechter in die Fasern eindringen kann.

Ekelfaktor 1

In Weichspüler stecken oft verschiedene tierische Fette. Dies deshalb, weil der Tiertalg auf den Textilfasern für das weiche Tragegefühl sorgt. Die tierischen Bestandteile sind Abfallprodukte, die beim Schlachten anfallen. Will man das wirklich auf der Haut haben?

Ekelfaktor 2

Auf den vom Weichspüler verklebten Fasern können sich laut Experten Bakterien leichter vermehren. Woran man das merkt? Wenn die Wäsche plötzlich anfängt zu müffeln, könnte das ein Hinweis sein.

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