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6 Stars, die ihr Geld in Whisky investieren

Als vermögender Celebrity weiss man irgendwann nicht mehr, was man mit seinem Geld anfangen soll. In Whisky zu investieren scheint jedenfalls gerade ziemlich in zu sein.

von
Lucien Esseiva
14.12.2020

Drake – Virginia Black

Drake (34) bestaunt seinen eigenen Whisky. 

Drake (34) bestaunt seinen eigenen Whisky.

Instagram/virginiablackwhiskey
Die schlechte Qualität des Screenshots täuscht. Der Spot und der Whisky von Drake ist ziemlich gut. 

Die schlechte Qualität des Screenshots täuscht. Der Spot und der Whisky von Drake ist ziemlich gut.

Screenshot Youtube
In die Flasche könnte man auch Parfüm füllen.

In die Flasche könnte man auch Parfüm füllen.

Zusammen mit einem Ex-Banker (der aussieht, wie ein Ex-Boxer) gründete Drake 2017 seinen Bourbon-Whisky-Brand Virginia Black. Die Flasche erinnert ein bisschen an einen Parfüm-Flakon und soll wohl einfach edel wirken. Geschmacklich ist Virginia Black ziemlich smooth, also weich, eine Geschmacksrichtung, die bei Whiskys eigentlich nicht so angesagt ist. Trotzdem ist Drakes Virginia Black ein Erfolg – bereits im ersten Jahr verkaufte er 30’000 Einheiten, die Zahl dürfte sich in der Zwischenzeit vervielfacht haben.

David Beckham – Haig Club

Scotch Whisky, Land Rover und David Beckham – das passt irgendwie. 

Scotch Whisky, Land Rover und David Beckham – das passt irgendwie.

Haig Club
Aber auch die Flasche von David Beckham sieht aus wie Parfüm – scheint wohl im Trend zu liegen. 

Aber auch die Flasche von David Beckham sieht aus wie Parfüm – scheint wohl im Trend zu liegen.

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Ex-Fussballer David Beckham (45) spannt mit dem Spirituosen-Gigant Diageo zusammen und lancierte 2014, gemeinsam mit Musikproduzent Simon Fuller, die Scotch-Whisky-Marke Haig Club. Das Produkt ist mit 70 Franken im preislichen Mittelfeld angesiedelt, im Test von Maltwhisky.de fällt er gnadenlos durch. Das Verdikt: «Schnarch, Foulspiel, Platzverweis!»

Conor McGregor – Proper No. 12

So angezogen würde man gerne ein Gläschen mit Conor McGregor an der Bar trinken. 

So angezogen würde man gerne ein Gläschen mit Conor McGregor an der Bar trinken.

Instagram/Thenotoriousmma
So eher weniger. 

So eher weniger.

Instagram/Thenotoriousmma
Halleluja! Conor McGregors Whisky sieht aus wie ein Whisky!

Halleluja! Conor McGregors Whisky sieht aus wie ein Whisky!

zvg

Dem irischen MMA-Kämpfer Conor McGregor liegt Whisky im Blut, das Brennen habe er von seinem Grossvater gelernt, schreibt er auf Insta. Nicht nur sein Whisky, sondern auch dessen Name Proper No. 12 soll seine Persönlichkeit widerspiegeln. Die 12 steht für die Postleitzahl des Dubliner Arbeiterviertels Crumlin, wo der Kämpfer aufgewachsen ist. Ausserdem sieht er sich scheinbar als proper – also anständig. Sein Whisky sei so wie er: «Ein anständiger irischer Whiskey von einem anständigen Iren!» Wie McGregor polarisiert auch sein Whisky. Die einen Tester finden ihn super, die anderen eine Katastrophe.

Bono von U2 – hat schon mal eine Whisky-Fabrik gebaut…

Noch muss Bono Bier trinken. Bald schon sollte es aber seinen eigenen Whisky geben. 

Noch muss Bono Bier trinken. Bald schon sollte es aber seinen eigenen Whisky geben.

Instagram/Bonovoxofficial

Bono von U2 rührt gerne mit der etwas grösseren Kelle an. Über 50 Millionen Franken investierte er in eine Destillerie nahe Monasterevin in Irland, wo fortan sein eigener Whisky gebrannt werden soll. Ein Jahr lang musste der Musiker auf die Baubewilligung waren. Die ist nun erteilt und bald dürften die ersten Bono-Flaschen vom Band laufen.

Metallica – Blackend American Whiskey

Die Jungs mit Metallica trinken nicht mehr so viel wie auch schon. Dafür verdienen sie jetzt Geld mit ihrem eigenen Whisky. 

Die Jungs mit Metallica trinken nicht mehr so viel wie auch schon. Dafür verdienen sie jetzt Geld mit ihrem eigenen Whisky.

Instagram/Metallica
Ihr Blackend American Whiskey wird in Fässern mit ausgesuchten Playlisten der Band beschallt. 

Ihr Blackend American Whiskey wird in Fässern mit ausgesuchten Playlisten der Band beschallt.

Blackendwhiskey.com
Was Metallica unter Premium versteht, zeigt sich am Preis: eine Flasche kostet über 150 Franken.

Was Metallica unter Premium versteht, zeigt sich am Preis: eine Flasche kostet über 150 Franken.

Blackendwhiskey.com

Gemeinsam mit Master Distiller Dave Pickerell produzieren die Metaller von Metallica den Blackend American Whiskey, ein wie sie sagen «super-premium Whiskey», den sie nach dem Brennen in Eichenfässer füllen und danach mit ihren Songs beschallen. Kritiker mögen Blackend, finden aber, dass er geschmacklich etwas zu sehr in Richtung von Cognac tendiert.

Matthew McConaughey – Wild Turkey Longbranch Bourbon Whiskey

Matthew McConaughey mit seinem Longbranch Bourbon Whisky am Tisch. 

Matthew McConaughey mit seinem Longbranch Bourbon Whisky am Tisch.

zvg
Und auf der Wiese. Sieht beides recht genüsslich aus. 

Und auf der Wiese. Sieht beides recht genüsslich aus.

zvg

Schauspieler Matthew McConaughey wollte einen Bourbon Whisky kreieren, der nach seinen Wurzeln schmeckt, die in Kentucky, aber auch in Texas liegen. Sein Wild Turkey Longbranch Bourbon Whiskey kommt darum mit dem rauchigen Aroma von Texas Mesquite und Eichenholzkohle aus Texas daher. Laut den Kommentaren auf Masterofmalt.com ist McConaughey ein Wurf gelungen – die Bewertungen sind allesamt top.

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20 Kommentare
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NickT

12.12.2020, 19:40

Ein relativ risikoloses Investment. Wenn der Preis steigt, verkauft man mit Gewinn. Wenn er fällt, kann man günstig etwas Gutes trinken. Besser geht es kaum, finde ich.

Gastrosoph

12.12.2020, 13:23

Ja, schon gut. Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Glatteis. Bald jeder C-Promi hat einen Weinberg, produziert Gin in einem abgelegenen Tal, auf einen Berg, in einem Gletscher oder sonst wo. Gilt natürlich auch für Whisky und anderes Zeugs. Besser - mit seinem Namen auf der Etikette - wird das Zeugs deswegen nicht. Und selber machen? Nein, das ist einfach nur ein Branding. Die Arbeit übernehmen andere.

Dreigroschenopera

11.12.2020, 20:42

Schon ein Fehler bei den Bildern. Ein Bourbon (US) ist immer Whiskey - nicht Whisky. In USA und Irland ist es so. So nicht - in der Alabama Whiskey-Bar.