Ferien in Berlin: 6 Tipps für einen nachhaltigen Städtetrip

Du planst einen nachhaltigen Städtetrip in Berlin? Wir haben die besten Tipps.

Du planst einen nachhaltigen Städtetrip in Berlin? Wir haben die besten Tipps.

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Städtetrip6 Tipps für nachhaltige Ferien in Berlin

In Sachen ökologischer Nachhaltigkeit tut sich in Berlin viel – davon kannst du auch während eines Städtetrips profitieren.

von
Martin Hoch

Es versteht sich von selbst – wer Lust auf einen Städtetrip mit möglichst kleinem ökologischen Fussabdruck hat, reist per Bahn nach Berlin an. Ab Basel erreicht man Berlin per Direktzug in 7:14 Stunden. Da angekommen, mietet man sich ein Fahrrad und erkundet die Stadt. Wir zeigen euch eine Route, bei der man die verschiedenen Berliner Quartiere und Hotspots der Nachhaltigkeit entdeckt.

Berlin entdeckt man bestens mit einem Fahrrad – wir zeigen euch eine spannende Route.

Berlin entdeckt man bestens mit einem Fahrrad – wir zeigen euch eine spannende Route.

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1 – Tempelhofer Feld & Schillerkiez

Unser erster Stopp ist das Tempelhofer Feld. Die riesige Freifläche mitten in Berlin war einst ein internationaler Flughafen. Nachdem dieser 2008 geschlossen hatte, wurde das Areal ab 2010 zu einer Freizeitzone erklärt. Wem die Stadt hie und da zu eng wird, kommt hierher – zum Joggen, Skaten, für ein Picknick oder besucht ein Café oder einen Biergarten.

Das Tempelhofer Feld ist Berlins grösste Freifläche.

Das Tempelhofer Feld ist Berlins grösste Freifläche.

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Wir verlassen das Tempelhofer Feld radelnd in Richtung Osten in den Schillerkiez. Hier auf dem Herrfurthplatz findet jeweils mittwochs und samstags der Schillermarkt statt. Dieser setzt den Fokus auf Bio-Produkte und stellt sozialen Projekten Marktstände kostenfrei zur Verfügung. Ebenfalls am Herrfurthplatz befindet sich das Terz – ein Bistro, das auf ökologische Nachhaltigkeit setzt und täglich ein omnivores, ein vegetarisches und ein veganes Gericht auftischt.

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2 – Prinzessinnengarten & Markttreiben

Etwas weiter südlich treffen wir an der Hermannstrasse auf den Neuen St. Jacobi Friedhof. Dieser ist einer von mehreren Friedhöfen Berlins, der seiner Bestimmung kaum noch nachgeht. Neue Gräber werden hier keine mehr angelegt und die wenigen bestehenden werden in den nächsten Jahren verschwinden. Dadurch entstand Platz für Neues und Menschen mit einem grünen Daumen wurden angelockt. Im Prinzessinnengarten wird gemeinschaftlich gegärtnert und im Café & Restaurant wird verkocht, was geerntet wird.

Von Neuköln geht es weiter in Richtung Kreuzberg. Bevor man durch Kreuzberg radelt, lohnt sich ein Besuch des Maybachufers. Hier findet jeweils am Dienstag und Freitag der Wochenmarkt statt. Und jeden zweiten Sonntag werden Second-Hand-Waren und allerlei Sonstiges auf dem Nowkoelln-Flowmarkt feilgeboten.

3 – Faire Kleidung & Unverpacktes

An der Wienerstrasse im Supermarché Berlin darf man Kleider kaufen, die fair und ökologisch nachhaltig hergestellt wurden – und, ganz wichtig, richtig schick sind. Sogar bei den Models für die Kleiderwerbung setzt der Shop auf Regionalität und heuerte dafür Menschen aus der Nachbarschaft an. Gleich nebenan kaufen wir uns noch einen Snack im Shop Original Unverpackt, dem ersten Shop Berlins, der Produkte ohne Verpackungen verkauft.

4 – Foodmarkt & vegane Sushi

Inzwischen sind wir schon einiges geradelt, da melden sich erste Hungergefühle. Keine fünf Minuten später treffen wir an der Eisenbahnstrasse auf die Markthalle Neun. Berlins populärste historische Markthalle bietet Hungrigen Essen aus aller Welt an. Dazu verkaufen etliche Marktstände lokale Produkte. 

Wer noch nicht derart hungrig ist und auf etwas Spezielles Lust hat, fährt über die Spree nach Friedrichshain und besucht das vegane Sushi-Restaurant Secret Garden.

5 – Süssigkeiten & vegane Döner

Friedrichshain bietet einiges – im Goodies gibts schmackhaften Kaffee und leckere vegane Süssigkeiten, das Kaffee Ingwer tischt nur Pflanzliches auf, im Loveco darf man ökologisch nachhaltige Kleider shoppen oder man besucht den Shop des Fairfashion-Labels Givn. Wer einen veganen Donut probieren möchte, kann das in Berlin an den verschiedenen Standorten von Brammibals. Und schliesslich gibts in Friedrichshain noch den ersten veganen Döner Deutschlands, den Vöner.

6 – Wein & Sein

Last but not least – ein besonderer Tipp für Geniesser ist der Weinlobbyist. Hier stimmt einfach alles. Bei den Getränken wird der Fokus auf deutsche und österreichische Weine gelegt, beim Essen frohlockt der Gaumen, das Ambiente drinnen oder im Innenhof lässt die Zeit vergessen und der Inhaber und Gastgeber Serhat Aktas ist die Herzlichkeit in Person. Dazu ist er ausgebildeter Sommelier und berät seine Gäste mit viel Leidenschaft.

Welche Tipps für nachhaltiges Reisen in Berlin hast du? Teile sie doch mit der Community!

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