Beziehungskiller: Vermeide diese Verhaltensweisen

Wer zusammen durchs Leben geht, sieht schnell alle Seiten des anderen. Willst du eurer Liebe Sorge tragen? Dann vermeide diese Verhaltensweisen.

Wer zusammen durchs Leben geht, sieht schnell alle Seiten des anderen. Willst du eurer Liebe Sorge tragen? Dann vermeide diese Verhaltensweisen.

Dmitriy Ganin/Pexels
Publiziert

Beziehungskiller6 Verhaltensweisen, die deine Beziehung sabotieren

Auf den ersten Blick scheinen diese Muster nicht schlimm zu sein. Auf den zweiten Blick aber schädigen sie das Band zu deiner Partnerin oder deinem Partner. 

von
Geraldine Bidermann

Lügen, Betrügen, Anschreien – es gibt Verhaltensmuster, die einer Beziehung offensichtlich schaden. Es gibt aber auch subtilere Gewohnheiten, die deiner Partnerschaft langfristig nicht guttun. Wenn die erste Verliebtheit verflogen ist, dann zeigt sich, ob man wirklich zusammengehört. Denn im Alltag die Liebe wachsen zu lassen, ist alles andere als selbstverständlich. Du willst deiner Beziehung Sorge tragen? Dann vermeide diese Fehler. 

1. Du ignorierst die Interessen deines Gegenübers

Es ist nicht nur normal, sondern auch gesund, dass du nicht nur Gemeinsamkeiten mit deiner bessere Hälfte hast. Du musst nicht an jedes Konzert mitrennen, wenn du nicht auf Heavy Metal stehst, oder jeden einzelnen Match anschauen gehen, wenn dich Fussball nicht interessiert. Höre aber nie auf, dich für die Leidenschaften des anderen zu interessieren. Höre aufmerksam zu, wenn dir deine Partnerin oder dein Partner begeistert einen neuen Song zeigt, auch wenn du vielleicht nicht auf dieses Genre stehst. Du musst das Lied nicht einmal bis zum Schluss anhören, oder geniessen, aber frage nach, was dein Gegenüber so toll daran findet.

Zeige Interesse, wenn dir deine Freundin etwas zeigen will. 

Zeige Interesse, wenn dir deine Freundin etwas zeigen will. 

Yan Krukov / Pexels

2. Du bedankst dich nicht für die kleinen Dinge

Eine Beziehung wird durch kleine Alltagsgesten gestärkt. Bedanke dich also nicht nur für Blumensträusse oder Geburtstagsgeschenke, sondern schätze auch die kleinen Handlungen, die euren Alltag prägen. Geschirrspüler ausräumen, einen Brief bei der Post einwerfen, dir nach einem langen Tag zuhören – hör nie auf, dankbar zu sein, für alles, was deine bessere Hälfte für dich tut. 

Sehe niemanden als selbstverständlich an – schon gar nicht deine Partnerin oder deinen Partner. 

Sehe niemanden als selbstverständlich an – schon gar nicht deine Partnerin oder deinen Partner. 

Andrea Piacquadio / Pexels

3. Du bist ständig am Kritisieren

Willst du, dass sich etwas ändert? Dann warte einen ruhigen Moment ab und formuliere deinen Wunsch so genau wie möglich. Das ist effizienter als ständig am Charakter des anderen zu nörgeln. Sage also lieber «Ich fände es so schön, wenn unsere Wohnung ein bisschen aufgeräumter wäre, ich glaube, das würde uns Frieden schenken», anstatt «Du bist so ein chaotischer Mensch, deine Unordnung bringt mich auf die Palme.»

Denn wenn du ständig die Verhaltensweisen und Wesenszüge deines Gegenübers kritisierst, wird sich das auf das Selbstbewusstsein auswirken. Gibt es keine Lösung – etwa, weil jemand Arbeitsgewohnheiten nicht ändern kann und immer spät nach Hause kommt – musst du das akzeptieren. Oder dir im schlimmsten Fall eingestehen, dass du in dieser Beziehung nicht glücklich wirst.

Wenn dein Fokus auf den negativen Aspekten liegt, bist nicht nur du unzufrieden. Du gibst deinem Gegenüber dann das Gefühl, nicht gut genug für dich zu sein, was die Beziehung nachhaltig schädigt.

Wenn dein Fokus auf den negativen Aspekten liegt, bist nicht nur du unzufrieden. Du gibst deinem Gegenüber dann das Gefühl, nicht gut genug für dich zu sein, was die Beziehung nachhaltig schädigt.

Andrik Langfield / Pexels

4. Du lebst nur noch für deine Beziehung

Frischverliebte schweben auf ihrer eigenen Liebeswolke und bekommen oftmals gar nicht mehr mit, was um sie herum sonst noch so läuft. Wer sich aber auch nach Monaten und Jahren auf nichts mehr anderes als die eigene Beziehung konzentrieren kann, läuft Gefahr, sich selber zu vernachlässigen. Richtest du dein ganzes Leben auf die Beziehung aus, um deinen Partner glücklich zu machen?

All das sind Anzeichen für eine emotionale Abhängigkeit. Schaue darauf, dich und deine eigene Identität zu pflegen, versuche, deine Familie und Freunde nicht zu vernachlässigen und verbringe auch mal Zeit ohne deine andere Hälfte, um dich selber zu stärken. 

5. Du gehst heimlich ans Handy

Es ist wichtig, auch in Beziehungen ein kleines Stück Privatsphäre zu bewahren. Widerstehe also der Versuchung, Chatverläufe und DMs deiner Partnerin oder deines Partners zu lesen. Wenn du das Gefühl hast, betrogen zu werden, zeugt das von einer Unsicherheit, die angesprochen werden sollte. Suche ein Gespräch und erkläre, was dich so verletzlich und unsicher macht.

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle nicht besser. Rede mit deinem Partner oder deiner Partnerin über deine Ängste, Zweifel und Sorgen, anstatt die Privatsphäre des anderen durch Schnüffeln zu verletzen. 

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle nicht besser. Rede mit deinem Partner oder deiner Partnerin über deine Ängste, Zweifel und Sorgen, anstatt die Privatsphäre des anderen durch Schnüffeln zu verletzen. 

Valeriia Miller

6. Du machst Versprechen, die du nicht halten kannst

Wort zu halten ist das Fundament von Liebe und Vertrauen. Achte darauf, was du versprichst – egal, ob kleine oder grosse Sachen. Sag nicht, dass du später noch anrufen wirst, wenn du es dann sein lässt. Sag nicht, dass du ein Gestell aufbauen wirst, wenn du es verchillst. Sag nicht, dass du bald zusammenziehen willst, wenn du das überhaupt nicht in eurer Zukunft siehst. Stehe zu deinen Worten und sei verlässlich, das macht dich nicht nur zu einer super Partnerin oder einem super Partner, sondern auch zum besten Freund.

Was sind für dich Verhaltensmuster, die der Liebe schaden? Und wie schaffst du es hingegen, eine lange und glückliche Beziehung aufzubauen?

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