Einrichten: Diese sechs Interiortrends wirst du 2023 nicht mehr sehen

Zu den Trends, von denen wir uns 2023 verabschieden, gehören Wohnzimmer, bei denen sich alles um den Fernseher dreht.

Zu den Trends, von denen wir uns 2023 verabschieden, gehören Wohnzimmer, bei denen sich alles um den Fernseher dreht.

Pexels/Rachel Claire
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Interior6 Wohntrends, die du 2023 nicht mehr sehen wirst

Cottagecore, Minimalismus und Wohnzimmer, in denen sich alles um den Fernseher dreht: Wir zeigen dir Trends, die sich jetzt verabschieden.

von
Meret Steiger

Im vergangenen Jahr waren viele Einrichtungstrends sehr naturverbunden – sowohl, wenn es um Farben geht, als auch um Texturen: So gab es viel Holz und gedeckte Grün- und Brauntöne. Auch Pflanzen waren nicht wegzudenken. Doch nicht alle Trends haben sich bewährt. Wir zeigen dir sechs Trends, die du in diesem Jahr weniger sehen wirst.

Bouclé

Zugegeben, Bouclé war schon im letzten Jahr auf dem absteigenden Ast. Trotz dieser Vorhersage hat sich das Gewebe, dessen Oberfläche noppenartig aussieht, 2022 hartnäckig gehalten. Nun soll es aber endgültig vorbei sein: Stattdessen sind glattere Textilien, wie beispielsweise Leinen oder Samt, gefragt.

Knallige Akzentwände

Eine einzelne Wand in knalligem Gelb oder leuchtendem Pink zu streichen war bisher ein beliebter Weg, um mehr Farbe in die Wohnung zu bringen. Der Trend ist aber nicht ganz einfach umzusetzen: Einerseits sorgt eine so leuchtende Farbe für Probleme beim Einrichten und Dekorieren, andererseits ist auch der Aufwand, um die Wand wieder weiss zu kriegen, relativ gross. Stattdessen wird jetzt nur noch die Hälfte der Wände bemalt – und zwar in gedeckten Farben.

Minimalismus

Alles in Weiss und Beige, kaum Dekor und glatte, gerade Oberflächen: Der Minimalismus-Trend ist 2023 nicht mehr gefragt.

Alles in Weiss und Beige, kaum Dekor und glatte, gerade Oberflächen: Der Minimalismus-Trend ist 2023 nicht mehr gefragt.

Pexels/Andrew Neel

Die Zeiten, in denen wir uns an japanischen und skandinavischen Wohnstilen orientieren und eine möglichst minimalistische Optik zu erzeugen versuchen, sind vorbei. 2023 sind Krimskrams, Muster- und Textilmix wieder erwünscht. Überhaupt darf es im neuen Jahr im Interior-Bereich gerne ein bisschen wild und ein bisschen schräg werden, Weirdcore ist jetzt gefragt.

Wohnzimmer mit Fokus auf den TV

Viele Menschen verzichten auf den Fernseher und konsumieren Inhalte auf anderen Bildschirmen. Entsprechend verabschiedet sich der TV langsam, aber sicher aus unseren Wohnzimmern.

Viele Menschen verzichten auf den Fernseher und konsumieren Inhalte auf anderen Bildschirmen. Entsprechend verabschiedet sich der TV langsam, aber sicher aus unseren Wohnzimmern.

Unsplash/Lynn Vdbr

Netflix und Co. lösen das klassische TV-Programm immer mehr ab. Das hat auch dafür gesorgt, dass viele Menschen gar keinen Fernseher mehr haben und Inhalte stattdessen auf dem Handy oder dem Laptop konsumieren. So ist es kein Wunder, dass die Wohnzimmer sich immer weniger um den Fernseher drehen und stattdessen mehr auf ansprechende Sitz-Arrangements gesetzt wird.

Cottagecore und Modern Farmhouse

Mit Cottagecore vom Landleben träumen: Dieser Trend ist im neuen Jahr nicht mehr so verbreitet.

Mit Cottagecore vom Landleben träumen: Dieser Trend ist im neuen Jahr nicht mehr so verbreitet.

Unsplash/Devin Kleu

Es mag an der Pandemie liegen und an der Sehnsucht nach einem einfachen, ländlichen Leben, dass Cottagecore und ähnliche Einrichtungsstile in den vergangenen Jahren wahnsinnig beliebt waren. Aber auch das ist jetzt vorbei: Der Bauernhof-Chic, bestehend aus viel Holz und floralen Mustern, ist dieses Jahr nicht mehr gefragt.

Offene Regale und Schränke

Sieht nur hübsch aus, wenn es wirklich gut aufgeräumt ist: Offene Regale und Schränke.

Sieht nur hübsch aus, wenn es wirklich gut aufgeräumt ist: Offene Regale und Schränke.

Unsplash/Collov Home Design

Offene Kleider- und Geschirrschränke und schwebende Regale waren in den vergangenen Jahren kaum wegzudenken. Dass sie jetzt nicht mehr so beliebt sind, liegt wohl am damit verbundenen Aufwand: Wer keine Türen schliessen kann, muss den Inhalt gut sortiert haben, damit es nicht chaotisch aussieht.

Aber auch wenn diese Trends in diesem Jahr weniger beliebt sind: Wichtig ist sowieso nur, dass du dich in deiner Wohnung wohl fühlst – auch, wenn es mit Blumenmustern, Bouclé-Stühlen oder Akzentwänden ist. 

Welchen dieser Trends wirst du vermissen?

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