Wintersturm in Nordengland – Eingeschneite Gäste können nach drei Tagen Pub verlassen
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Wintersturm in NordenglandEingeschneite Gäste können nach drei Tagen Pub verlassen

Während eines Konzerts in einem Pub in Nordengland wurden die Besucherinnen und Besucher eingeschneit. Nun konnten sie endlich befreit werden.

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«Wir können den Schneepflug sehen, müssen ihn aber erst erreichen», schreiben die Betreiber des Pubs zu diesem Bild.

«Wir können den Schneepflug sehen, müssen ihn aber erst erreichen», schreiben die Betreiber des Pubs zu diesem Bild.

Facebook/The Tan Hill Inn
Kein Fortkommen möglich: Die Autos der Besucherinnen und Besucher sind eingeschneit, die Zufahrtsstrasse gesperrt.

Kein Fortkommen möglich: Die Autos der Besucherinnen und Besucher sind eingeschneit, die Zufahrtsstrasse gesperrt.

Instagram/thetanhillinn_
Die Gäste mussten für die Nacht zusammenrücken.

Die Gäste mussten für die Nacht zusammenrücken.

Facebook/The Tan Hill Inn

Darum gehts

  • Ein Sturm hat die britische Insel heimgesucht: Es gab drei Todesopfer zu beklagen, zehntausende Haushalte waren ohne Strom.

  • In einem Pub in Yorkshire waren 60 Gäste eingeschneit.

  • Sie machten es sich dort aber mit Bier und Spielen gemütlich – und rückten zum Schlafen zusammen.

Nach drei Nächten in einem eingeschneiten Pub in Nordengland haben die rund 60 Gäste ihr unfreiwilliges Quartier wieder verlassen. Der Schneepflug sei am Montag «endlich durchgekommen», sagte Nicola Townsend, Wirtin des Tan Hill Inn, der Agentur PA am späten Montagabend. Von den 61 Gästen seien 59 abgereist. Die zwei verbliebenen Gäste wollten noch einen Tag anhängen und dann am Dienstag abreisen.

Die 61 Gäste waren nach dem Auftritt einer Oasis-Cover-Band am Freitagabend gestrandet. Der Sturm Arwen hatte auch in anderen Landesteilen Grossbritanniens für Verkehrschaos gesorgt und den Strom in vielen Haushalten ausfallen lassen.

Die Besucher im angeblich höchstgelegenen Pub Englands vertrieben sich die Zeit mit Karaoke, Quiz und Brettspielen, wie Townsend berichtete. Nachts sei etwas improvisiert worden: Viele Gäste habe man in den Zimmern der Herberge untergebracht, andere schliefen auf Sofas oder auf Matratzen auf dem Boden. Jeder habe die Möglichkeit zum regelmässigen Duschen bekommen.

Auch für die Versorgung war gesorgt. Den Alkoholausschank habe sie auf die Zeit nach drei Uhr nachmittags beschränkt, fuhr Townsend fort.

(DPA/chk)

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