Berner Oberland: 60 Millionen für die Bergbahnen
Aktualisiert

Berner Oberland60 Millionen für die Bergbahnen

Die Bergbahnen im Berner Oberland haben dank ausgezeichneten Schneeverhältnissen einen guten Winter hinter sich. Nun investieren sie im laufenden Sommer rund 60 Mio. Franken in Infrastrukturen und Anlagen.

Zu den grössten Brocken gehören Beschneiungsanlagen in der Region Gstaad und neue Sesselbahnen an der Kleinen Scheidegg und in Mürren, wie aus dem Jahresbericht des Verbandes Berner Bergbahnen vom Mittwoch hervorgeht.

Die vergangene Wintersaison war für die Bahnen finanziell erfolgreich. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hatte sich noch nicht auf den Geschäftsverlauf niedergeschlagen. Die guten Schneeverhältnisse bescherten auch den Anlagen in den Voralpen regen Betrieb.

Bestrebungen, das bestehende Angebot des Skipasses Berner Oberland zu verbessern hätten nicht das gewünschte Resultat gebracht, heisst es im Jahresbericht weiter. Unterschiedliche Tarifstrukturen und Marketingüberlegungen zu Gunsten der lokalen Skisaisonpässe hätten eine Lösung verunmöglicht.

Dass die Kantonsregierung den Bergbahnen künftig eine frühere Beschneiung der Pisten schon ab 15. Oktober erlaubt, wurde vom Verband selbstredend positiv aufgenommen.

Weniger erfreulich ist die finanzielle Lage der Pensionskasse ASCOOP. Sie könnte zahlreiche Bahnen vor existenzielle Probleme stellen, wie es weiter heisst. (sda)

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