20min-Community – 65 Prozent würden Feuerwerk-Knallerei verbieten
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20min-Community65 Prozent würden Feuerwerk-Knallerei verbieten

Einer Mehrheit der Community von 20 Minuten geht Feuerwerk auf die Nerven. In der Community gab es eine rege Diskussion dazu.

von
Daniela Gigor
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Die Leserschaft hat nichts gegen professionelle Feuerwerke. (Symbolbild) 

Die Leserschaft hat nichts gegen professionelle Feuerwerke. (Symbolbild)

20min/Community
Aber Feuerwerk, das nur laut knallt, geht den Leserinnen und Lesern auf die Nerven. 

Aber Feuerwerk, das nur laut knallt, geht den Leserinnen und Lesern auf die Nerven.

20min/Michael Scherrer
Rund 65 Prozent von über 20’000 Personen möchten dies verbieten. 

Rund 65 Prozent von über 20’000 Personen möchten dies verbieten.

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

  • Vielerorts wurde Silvester mit Raketen und Böllern gefeiert.

  • Auf dem Land eines Landwirten in Kriens kamen am 1. Januar ganze 325 Liter Silvestermüll zusammen.

  • Der Artikel dazu löste in der Community von 20 Minuten eine rege Diskussion aus.

  • Bei einer Umfrage mit über 20’000 Teilnehmenden sprach sich die Mehrheit für ein Verbot aus.

Am 1. Januar musste ein Landwirt in Kriens rund 325 Liter Silvestermüll einsammeln, welcher an Silvester auf seinem Hof einfach liegen gelassen wurde. An der Umfrage im Artikel dazu beteiligten sich über 20’000 Leserinnen und Leser. Rund 65 Prozent sind dafür, dass die Feuerwerk-Knallerei verboten werden sollte. 19 Prozent würde es reuen, für Feuerwerke Geld auszugeben. Sieben Prozent sind der Meinung, dass die Knallerei nicht nerve, weil das nur selten passiere, und neun Prozent der Leserschaft finden Feuerwerke toll.

Über 300 Personen haben in die Tasten gegriffen und einen Kommentar hinterlassen. So schreibt etwa LizSu: «Es zeugt von Respektlosigkeit, wenn man seinen Abfall einfach liegen lässt. Man könnte ja am nächsten Tag nochmals vorbeikommen und aufräumen. Ist das so schwierig?» Auch andere Leserinnen und Leser sind der Meinung, dass die Verursacher ihren Müll selber entsorgen sollten. Einen anderen Vorschlag bringt Steff ins Spiel: «Eine vorgezogene Abfallgebühr würde hier und anderswo nicht schaden.»

«Auch für AsthmatikerInnen ist das unerträglich!»

Dass Littering die Leserschaft allgemein nervt, zeigt der Kommentar von Its: «Littering solle gebüsst werden: sei es Zigarettenstummel, Plastikverpackung, Feuerwerk etc. Teilweise sind die Menschen so egoistisch und denken, dass die vom Strassenunterhalt ihren Müll auflesen. Zudem bin ich der Meinung, dass man generell Feuerwerk insbesondere für Privatpersonen verbieten sollte.» Oder etwa PS, der mit seinem Kommentar auf gesundheitliche Probleme aufmerksam macht: «Nicht nur Haus- und Wildtiere leiden. Auch für AsthmatikerInnen ist das unerträglich!»

Eine Bäuerin schreibt: «Aber niemand von denen meldet sich am nächsten Tag beim Bauern zum Aufräumen. Alles bleibt beim Bauern hängen. Wir haben leider selbst bereits Tiere verloren, weil sie irgend einen Fremdkörper gefressen haben. Deshalb ist das Zusammenräumen auch so wichtig.» Die schreckhafte Frau möchte nirgendwo Feuerwerk ertragen: «Diese Umweltbelastung und der Lärm sind Nötigung. Ich will das nicht. Es leiden auch Patienten im Spital, Behinderte mit Blindenhunden, alte Menschen, die früh ins Bett gehen, Babys … Das Leiden muss ein Ende nehmen.»

Im ersten Quartal werden Unterschriften für Verbot gesammelt

Es gibt aber auch andere Meinungen: Jammer jammer jammer schreibt: «… ach du meine Güte! Macht doch jetzt nicht so ein Riesentheater!!! Das passiert 2 mal im Jahr!! Herrgott … es gibt doch schlimmere Dinge, über die man sich aufregen könnte!!!» Und FootsDump findet: «Das sollten die Angestellten der Gemeinde erledigen, denn dafür sind sie ja von uns Steuerzahlenden finanziert. Mir wurde nämlich erklärt, dass es wichtig sei, wenn Müll an den Strassenrändern und in den Feldern liegt, denn dies sichere Arbeitsplätze. Seither leiste ich meinen Beitrag gegen die Arbeitslosigkeit mit gutem Gewissen und schmeisse alles aus dem Fenster, was ich nicht mehr brauche.» Dieser Kommentar findet bei anderen Leserinnen und Lesern keine Unterstützung: 552 Personen sind der Meinung, dieser Eintrag sei unnötig oder Quatsch, wovon 466 Personen den Schreibenden mit der Auswahlmöglichkeit «so nicht» massregeln.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass auch einige Personen darauf hingewiesen haben, dass für die Eidgenössische Volksinitiative «Für eine starke Einschränkung von Feuerwerk» demnächst Unterschriften gesammelt werden. Damit will der Verein Menschen, Umwelt und Tiere schützen. «Denn Feuerwerksknallerei gehört nicht zum Grundrecht der persönlichen Freiheit und geniesst keinerlei rechtlichen Schutz», so die Initianten weiter.

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