Aktualisiert 11.06.2017 13:40

Projekt in Zürich

660 neue Wohnungen in der Nähe der Uni Irchel

Die Versicherung Helvetia hat das Siegerprojekt ihrer geplanten Ersatz-Wohnsiedlung Frohburg in Zürich-Oerlikon vorgestellt. Die Neubauten erinnern optisch an die 1950er Jahre.

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20M/sda
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Auffällige Flugdächer charakterisieren die geplanten Ersatzbauten der Wohnsiedlung Frohburg in Zürich-Oerlikon.

Auffällige Flugdächer charakterisieren die geplanten Ersatzbauten der Wohnsiedlung Frohburg in Zürich-Oerlikon.

Helvetia
Flugdächer waren in den 1950er Jahren bei Architekten beliebt... so wie hier bei der Wohnsiedlung Heiligfeld in der Nähe des Zürcher Letzigrund-Stadions.

Flugdächer waren in den 1950er Jahren bei Architekten beliebt... so wie hier bei der Wohnsiedlung Heiligfeld in der Nähe des Zürcher Letzigrund-Stadions.

Stadt Zürich
Die erste Etappe der Frohburg-Siedlung wird frühestens im Jahr 2021 bezugsbereit sein. Für die 660 Wohnungen rechnet die Versicherung Helvetia mit Mieten im «günstigen bis mittleren Preissegment».

Die erste Etappe der Frohburg-Siedlung wird frühestens im Jahr 2021 bezugsbereit sein. Für die 660 Wohnungen rechnet die Versicherung Helvetia mit Mieten im «günstigen bis mittleren Preissegment».

Helvetia

Unweit der Universitäts-Campus Irchel und des Zürichbergwaldes steht die Wohnsiedlung Frohburg. Das sind aktuell 307 Wohnungen in Häusern, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg erstellt worden sind. Die Versicherung Helvetia will diese durch Neubauten ersetzen – jetzt steht das Siegerprojekt fest.

Mit ihrem Entwurf «Mittag» konnten Miroslav Šik Architekten, Knapkiewicz & Fickert Architekten, WT Partner Baumanagement sowie Ryffel+Ryffel Landschaftsarchitekten die Jury überzeugen, wie Helvetia mitteilte. Optisch erinnern die Häuser mit den Flugdächern an die 1950er Jahre, als Flugdächer im Trend waren.

In den zwei länglichen, winkelförmig angelegten Gebäudezeilen schafft das Siegerprojekt gemischten Wohnraum für verschiedenste Lebensformen. Geplant ist auch ein Wohnhaus mit rund 60 Logis für Studierende. Die Mietpreise für die rund 660 Wohnungen sollen im günstigeren bis mittleren Segment liegen. Geplant sind auch ein Café mit Quartierladen, ein Mehrzweckraum und ein Doppelkindergarten.

Erste Etappe frühestens 2021 bezugsbereit

Die bestehende Überbauung auf dem knapp 40'000 Quadratmeter grossen Areal umfasst 307 Wohnungen. Sie ist über 65 Jahre alt und entspricht nicht mehr den geltenden Normen. Für den Neubau strebt Helvetia eine Zertifizierung nach dem neuen Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS an.

Auf der Grundlage des Siegerprojekts wird nun ein detailliertes Vor- und Bauprojekt erarbeitet. Realisiert werden soll es in Etappen, so dass die langjährigen Mieterinnen und Mieter die Möglichkeit haben, während der Bauzeit auf den Areal wohnen zu bleiben und danach eine neue Wohnung zu beziehen. Mit dem Bau der ersten Etappe wird frühestens im Frühling 2021 begonnen.

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