Aktualisiert 17.03.2004 14:02

67'000 Tonfiguren als Geschenk

Bundespräsident Joseph Deiss hat in Genf das Schweizer Beitrittsgeschenk an die Vereinten Nationen (UN) in Genf übergeben.

Es handelt sich um ein innovatives Ausstellungssystem, das zum Auftakt der 60. Session der UN-Menschenrechtskommission im Palais des Nations mit einer Ausstellung über zeitgenössische Kunst eingeweiht wurde, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Der Bundespräsident hob am Montag bei der Übergabe die enge Beziehung zwischen der UN und Genf als Zentrum der internationalen Menschenrechtspolitik hervor. Er bekräftigte den Willen der Schweiz, sich weiterhin entschieden für die Menschenrechte einzusetzen und forderte eine verstärkte Bildung von Allianzen innerhalb der UN, um den Schutz der Menschenrechte und die Achtung des humanitären Völkerrechts zu verbessern. Die Kunstausstellung «etre. les droits de l'homme a travers l'art» zeigt zeitgenössische Werke international bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu sehen ist unter anderem das Werk «Field» des britischen Künstlers Antony Gormley, der weltbekannt ist für seine Installationen mit Tausenden von kleinen Tonfiguren. Deiss weihte gleichentags den so genannten «Salon suisse» ein, in welchem die Schweiz die Fresken des Schweizer Künstlers Karl Hügin restaurieren liess. Diese Fresken sind ein Geschenk der Schweiz an der Völkerbund aus dem dem Jahr 1937. (dapd)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.