Aktualisiert 19.10.2004 15:58

7,3 Mio. für Bremgarten-Dietikon-Bahn

Der Aargauer Grosse Rat hat rund 7,3 Mio. Franken für Sanierungsprojekte bei der Bremgarten-Dietikon-Bahn bewilligt. Ein Kürzungsantrag der SVP blieb erfolglos.

Die SVP wollte den Verpflichtungskredit um eine halbe Mio. Franken kürzen. Nach Ansicht der Fraktion sollten zu teure Investitionen vermieden werden. Sie blieb in der Abstimmung jedoch allein, und der Antrag wurde vom Rat am Dienstag mit 108 zu 57 Stimmen abgelehnt.

Beitrag aus Strassenkasse

Angesprochen wurde zudem erneut die Finanzierung, die zum Teil zu Lasten der Strassenkasse erfolgen soll. Unter anderem nach einer Referendumsdrohung der Aargauer TCS-Sektion hatte bereits die Verkehrskommission des Rats eine Korrektur vorgenommen.

Die von der Kommission beantragte Aufteilung blieb nun jedoch unbestritten. 4,9 Mio. Franken sollen somit als Investitionsbeitrag des Kantons zulasten der Verwaltungsrechnung aufgebracht, und 2,4 Mio. werden aus der Strassenkasse des Kantons entnommen.

Das Sanierungsprojekt beinhaltet eine umfassende Streckensanierung zwischen Rudolfstetten und Reppischhof sowie den Ausbau der Ausweich- und Haltestelle Reppischhof. Von den Gesamtkosten von 16,9 Mio. Franken übernehmen gemäss Botschaft der Regierung der Aargau 42 Prozent, der Kanton Zürich 21 Prozent und der Bund 37 Prozent.

Gemeindefusionen abgesegnet

Abgesegnet hat der Grosse Rat am Dienstag zudem mit grossem Mehr zwei Gemeindefusionen. So sollen Ober- und Unterehrendingen zu Ehrendingen werden, und aus Stilli und Villigen soll die grössere Gemeinde Villigen entstehen.

Die vier Gemeinden hatten 2004 und 2003 den Zusammenschlüssen bereits zugestimmt. Vom Parlament genehmigt wurde im weiteren auch die Jahresrechnung 2003 der Aargauischen Pensionskasse (APK). (sda)

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