7,4 Mrd. Euro in der Ostsee verlocht
Aktualisiert

7,4 Mrd. Euro in der Ostsee verlocht

Die umstrittene Gas-Pipeline durch die Ostsee wird nach neuesten Schätzungen der Betreiber mehr als zwei Milliarden Euro teurer als ursprünglich geplant.

Der russische Gazprom-Konzern bezifferte in einem Schreiben an Investoren am Montag die Kosten auf 7,4 Mrd. Euro. Ein Sprecher des in Zug ansässigen Betreiberkonsortiums Nord Stream bestätigte die Summe.

Ursprünglich hatten die Partner, zu denen der deutsche Energiekonzern E.ON und der Chemieriese BASF gehören, mit mindestens 5 Mrd. Euro gerechnet.

Durch die Pipeline soll ab 2011 Gas von Russland nach Deutschland strömen. In Polen, Estland, Lettland, Litauen und Schweden stossen die Pläne aber auf erheblichen Widerstand.

(sda)

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