15.09.2020 10:37

Bub (7) versprayt Autos«Das Ganze ist schon sehr ärgerlich»

Ein Bub sprühte am Montag in Waltenschwil rosa Farbe auf mehrere Autos. Einer der Betroffenen ist Y.R. (24). Er hat wenig Verständnis für die Aktion.

von
Lynn Sachs
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Gleich drei Autos von  Y.R. und seiner Familie wurden am Montag versprayt. 

Gleich drei Autos von Y.R. und seiner Familie wurden am Montag versprayt.

Leser-Reporter
Y.R.* ist einer der Geschädigten. Wie der 24-Jährige gegenüber 20 Minuten sagt, kam er am Montag um etwa 17.30 Uhr nach Hause. «Zuerst sah ich das Auto meines Vaters, das total verschmiert war. Danach sah ich mein Auto und das meiner Mutter.»

Y.R.* ist einer der Geschädigten. Wie der 24-Jährige gegenüber 20 Minuten sagt, kam er am Montag um etwa 17.30 Uhr nach Hause. «Zuerst sah ich das Auto meines Vaters, das total verschmiert war. Danach sah ich mein Auto und das meiner Mutter.»

Leser-Reporter
Laut R. wurden neben den Autos auch Hauswände und Gartenzäune rosa versprayt. «Das Ganze ist schon sehr ärgerlich. Ich hoffe, die Familie des Jungen hat eine gute Versicherung.»

Laut R. wurden neben den Autos auch Hauswände und Gartenzäune rosa versprayt. «Das Ganze ist schon sehr ärgerlich. Ich hoffe, die Familie des Jungen hat eine gute Versicherung

Leser-Reporter

Darum gehts

  • Im Kanton Aargau wurden am Montag mehrere Autos und Fassaden versprayt.
  • Dafür verantwortlich ist laut der Polizei ein 7-jähriger Bub.
  • Aufgrund seines Alters kommt er ohne Strafe davon.

Ein siebenjähriger Knabe hat am Montag in Waltenschwil AG mehrere Autos und Fassaden versprayt. Laut der Polizei ist er strafunmündig und kann strafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werde.

Y.R.* ist einer der Geschädigten. Wie der 24-Jährige gegenüber 20 Minuten sagt, kam er am Montag um etwa 17.30 Uhr nach Hause. «Zuerst sah ich das Auto meines Vaters, das total verschmiert war. Danach sah ich mein Auto und das meiner Mutter.» Laut R. wurden neben den Autos auch Hauswände und Gartenzäune rosa versprayt. «Das Ganze ist schon sehr ärgerlich. Ich hoffe, die Familie des Jungen hat eine gute Versicherung

Auch in der der Nachbarschaft hat man wenig Verständnis: «Die Aktion war ein grosses Thema im Quartier. Viele Nachbarn waren schockiert», so der 24-Jährige.

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Wie die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung schreibt, meldete ein Anwohner am Montagnachmittag der Polizei, dass sein an der Gündlistrasse abgestelltes Auto versprayt worden sei. Diese stellte darauf fest, dass verschiedene Autos und Fassaden zwischen dieser Quartierstrasse und dem nahen Schulhaus mit rosa Sprayfarbe verschmiert waren.

Noch am Montagnachmittag habe sie den siebenjährigen Knaben ermitteln können, teilte die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mit. Der Knabe habe die Sprayereien zugegeben. Die Polizei sucht nun mögliche weitere betroffene Auto- und Hausbesitzer.

*Name der Redaktion bekannt

(SDA)

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