Aktualisiert 19.12.2011 08:42

Serie reisst nicht ab

7 Unfälle in 24 Stunden auf Zebrastreifen

Fussgänger leben in der Schweiz gefährlich. Seit Anfang Dezember sind über 30 Menschen auf Zebrastreifen angefahren worden. Bilanz: Drei Tote und zahlreiche Verletzte.

von
rme
Unsicherheitszone Fussgängerstreifen.

Unsicherheitszone Fussgängerstreifen.

Sieben Personen sind am Donnerstag und am Freitag auf Fussgängerstreifen verunfallt. Die Unfälle ereigneten sich in Brugg, Trübbach, Goldach, Oetwil am See und Goldau. Seit Anfang Dezember sind so schon mindestens 30 Menschen angefahren worden – drei kamen ums Leben. Glimpflicher gingen die jüngsten Unfälle am Donnerstag aus.

In Brugg wollte eine Fussgängerin am Morgen einen Fussgängerstreifen mit Lichtsignalanlage überqueren. Als sie den Streifen bei grün betreten hatte, habe sie ein Auto erfasst und zu Boden geschleudert, teilt die Aargauer Kantonspolizei mit. Dabei zog sich die Frau leichte, aber schmerzhafte Verletzungen zu. Der Autofahrer beging Fahrerflucht.

Praktisch zeitgleich um 17.30 Uhr ereigneten sich im Feierabendverkehr zwei Unfälle in der Ostschweiz. In Goldach erfasste eine 38-jährige Autofahrerin zwei junge Fussgänger. Die 20 und 23 Jahre alten Personen mussten mit mittelschweren Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Auch ein 64-Jähriger musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital. Er war in Trübbach von einem 51-jährigen Autofahrer erfasst worden.

Am Freitagmorgen geht es weiter

Schwer verletzt worden ist eine 21-Jährige in Oetwil am See. Die junge Frau war am Freitagmorgen von einem 59 Jahre alten Autofahrer auf einem Fussgängerstreifen erfasst worden. Gemäss der Zürcher Kantonspolizei musste das Opfer schwerverletzt von der Rega ins Spital geflogen werden.

Eine 46-jährige Frau ist am Freitagmorgen in Goldau SZ auf einem Fussgängerstreifen von einem 82-jährigen Automobilisten angefahren worden. Die Frau wurde laut Polizei- Communiqué mittelschwer verletzt und musste hospitalisiert werden.

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