In diesem Spiegel sollen die Geister von vier Frauen gefangen sein – und Gäste des Hotels heimsuchen, in dem der Spiegel steht.
Mike McBride / Flickr
31.10.2020 19:00

7 verfluchte Objekte, von denen du dich fernhalten solltest

Du magst es gruslig? Um diese unheimlichen Gegenstände solltest du trotzdem einen Bogen machen.

von
Meret Steiger
31.10.2020

Wenn du dich für Paranormales und Geistergeschichten interessierst, dann hast du bestimmt schon viel über Geisterhäuser gelesen oder gesehen. Häuser sind aber nicht das einzige, das von Geistern heimgesucht werden kann: Immer wieder tauchen verfluchte Gegenstände auf, die ihren Besitzern nichts als Angst, Unfälle und Tragödien bringen.

Wir haben für dich sieben verfluchte Gegenstände gesammelt, denen du auf keinen Fall zu Nahe kommen möchtest. Die Hintergrundgeschichten sind blutig, mysteriös oder dramatisch.

Das Tallman-Hochbett

Screenshot «Unsolved Mysteries»

In den Achtzigern haben Alan und Debbie Tallman in einem Secondhandshop ein Hochbett für ihre beiden Kinder gekauft. Schon ab der ersten Nacht war aber klar: Mit diesem Bett stimmt irgendwas nicht. Zuerst wurde der Sohn der Tallmans, der als «ausserordentlich gesundes Kind» beschrieben wird, sehr krank. Das Radio auf dem Nachttisch begann sich selbstständig Ein- und Auszuschalten und die Tochter der Tallmans behauptete, eine Hexe besuche sie jeweils nachts im unteren Bett. Nach einigen Wochen begannen die Tallmans Stimmen im Haus zu hören – und doch dauerte es neun Monate, bis die Familie genug hatte. Sie zerstörten das Hochbett und die Heimsuchungen hörten auf.

Der Spiegel in Myrtles Plantation

myrtleplantation.com

Spiegel galten schon vor langer Zeit als Durchgang in eine andere Welt, als Verbindung zu den Toten. Der Spiegel in Myrtles Plantation macht da keine Ausnahme: Er ist über 200 Jahre alt und wird mit einer ganzen Reihe von paranormalen Erlebnissen in Verbindung gebracht. Eine der Geschichten ist aber besonders tragisch: Angeblich soll eine Sklavin, Chloe, ein Verhältnis mit dem damaligen Besitzer der Plantage gehabt haben. Aus Angst, dass er von ihr gelangweilt sein könnte, wollte sie sich seine Gunst sichern. Ihr Plan dafür war alles andere als durchdacht: Chloe soll die Frau und die beiden Töchter des Gutbesitzers vergiftet haben. Ihr Plan war, die Familie wieder gesund zu pflegen und so ihre eigene Wichtigkeit zu zeigen. Die Dosierung war aber zu hoch, die drei Frauen starben. Als die anderen Sklaven von Chloes Tat hörten, sollen sie sie gelyncht haben. Angeblich befinden sich die Geister aller vier Frauen im Spiegel.

Annabelle

Picnations

Laut den bekannten Geisterjägern Ed und Lorraine Warren begann die Geschichte von Annabelle, der bessessenen Puppe, als eine angehende Krankenschwester sie 1970 geschenkt bekam. Die Puppe soll dann vermehrt «zum Leben erwacht sein» und sogar den Freund der jungen Frau verletzt haben. Die beiden suchten Hilfe bei einem Medium, dass ihnen sagte, dass in der Puppe der Geist eines toten Mädchens namens Annabelle Higgins wohnte. Das Medium hat angeblich mehrfach versucht, Annabelles Geist aus der Puppe zu entfernen, war aber erfolglos. Die Puppe war danach kurze Zeit im Besitz von Ed und Lorraine, die sie als «von einem Dämon besessen» bezeichneten. Die Geschichte von Annabelle hat zahlreiche Bücher und Filme inspiriert. Die Originalpuppe liegt in einem verschlossenen Glaskasten im «Occult Museum» der Warrens.

Der tödliche Stuhl von Thomas Busby

Wikimedia Commons

Im Juni 1702 kam es zu einem Streit zwischen Thomas Busby und seinem Schwiegervater, angeblich wegen Busbys Untreue. Busby erschlug seinen Schwiegervater und ging danach in seine Lieblingsbar, in der er immer auf dem gleichen Stuhl sass. Die Legende besagt, dass die Polizei Thomas Busby wenig später auf genau diesem Stuhl verhaftet haben soll. Busby wurde verurteilt und für seine Tat gehängt – davor hat er angeblich den Stuhl verflucht, so das jeder, der darauf sitzt, «bald dem Tod begegnet». Angeblich hat der Stuhl danach bis zu 63 Leben von Menschen gefordert, die sich zuvor auf ihn gesetzt hatten. Ob das wirklich ein Fluch oder einfach ein Zufall aus einer Zeit war, in der die Menschen früher und öfter starben ist unklar.

Robert, die verfluchte Puppe

Wikimedia Commons

Puppen werden offenbar öfter heimgesucht: Robert soll sich bewegen, seinen Gesichtsausdruck verändern und kichern können. Über seine Herkunft gibt es aber unterschiedliche Geschichten: Eine besagt, dass Otto, ein junger Mann, die Puppe von einem Mädchen geschenkt bekommen haben soll, dem er «Unrecht getan habe». Danach soll seine Familie jahrelang heimgesucht worden sein. Eine andere Version besagt, dass Robert selbst «schlecht behandelt» wurde und deswegen heimgesucht wird. Lokale Legenden machen die Puppe für Autounfälle, Knochenbrüche, Arbeitslosigkeit, Scheidungen und andere unschöne Ereignisse verantwortlich. 2006 wurde ein Horrorfilm über Robert veröffentlicht.

Valentinos verfluchter Ring

Wikimedia Commons

1920 kaufte sich der Filmstar Rudolph Valentino einen schlichten silbernen Ring mit einigen Steinen in einem Juweliergeschäft in San Francisco. Valentino verliebte sich angeblich sofort in den Ring und schlug alle Warnungen des Ladenbesitzers über vermeintliche Flüche in den Wind. Valentino trug den Ring während des Drehs für seinen nächsten Film, der ein Flop war. Valentino, ein bisschen abergläubisch, legte den Ring mehrere Jahre weg. Bei seinem Tod mehrere Jahre später war der Ring aber plötzlich wieder an seinem Finger. Nach seinem Tod ging der Ring an Pola Negri, eine Geliebte Valentinos. Sie wurde kurz darauf schwer krank, erholte sich jedoch wieder. Sie schenkte den Ring ihrer jüngeren Schwester Russ Colombo, die eine WOche später bei einem Autounfall starb. Mindestens drei weitere Personen sollen verstorben sein, während sich der Ring in ihrem Besitz befand.

«The Anguished Man»

MrModNation / YouTube

Das ist das wohl bekannteste verfluchte Gemälde der Welt: The Anguished Man, der Künstler ist bis heute unbekannt. Die Details zum Gemälde sind um so verstörender: In der Ölfarbe soll das Blut des Künstlers beigemischt sein, der sich kurz nach Beendigung des Gemäldes das Leben genommen haben soll. Sean Robinson bekam das Gemälde von seiner Grossmuter, die behauptete, ein Geist lebe darin. Sean, der nicht an Geister glaubte, ignorierte die Warnungen seiner Grossmutter. Nachdem Sean das Gemälde in seinem Haus aufhängte, sah seine Frau dunkle Schatten im Haus und die beiden begannen Stimmen und Geräusche aus leeren Räumen zu hören. Sean postete auch Youtube-Videos über die Heimsuchungen.

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15 Kommentare
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Hmmmmm

01.11.2020, 12:45

Keine vernünftigen Statistiken, frei erfundene Zusammenhänge, keine Beweise, völlige falsche Interpretationen, direkte Lügen, fehlendes Verständnis für die Phänomene... was wie Corona-Aluhüte klingt, sind Geistergeschichten :)

Jeden Tag Halloween

01.11.2020, 10:29

Annabelle ist bekannt unter Geisterfans. Sie gehört definitiv dazu. 👍

Giacomo

01.11.2020, 09:46

Lieber hoch sinnlich, als tief übersinnlich.