Publiziert

Österreich 7 Welpen verhungern, weil Frau sich nicht kümmert

Eine Frau erhielt von Tierschützern acht Hundewelpen. Sieben davon sind nun tot. Der Frau waren schon in der Vergangenheit Tiere wegen Vernachlässigung abgenommen worden.

von
red
1 / 3
Hündin Mia wurde mit ihren acht Welpen von Tierschützern aus dem Ausland nach Niederösterreich geholt.

Hündin Mia wurde mit ihren acht Welpen von Tierschützern aus dem Ausland nach Niederösterreich geholt.

Facebook
Um die Tiere schnell wieder «loszuwerden», wurden sie zu einer Seniorin in den Bezirk Tulln gebracht, die sich aber nicht um die Vierbeiner kümmerte.

Um die Tiere schnell wieder «loszuwerden», wurden sie zu einer Seniorin in den Bezirk Tulln gebracht, die sich aber nicht um die Vierbeiner kümmerte.

Facebook
Die Konsequenz aus der Hauruck-Rettungsaktion: Sieben der acht Welpen starben.

Die Konsequenz aus der Hauruck-Rettungsaktion: Sieben der acht Welpen starben.

Facebook

Mit einem besonders traurigen Fall ist derzeit das Tierheim Krems beschäftigt: Hündin Mia wurde mit ihren acht Welpen von überengagierten Tierschützern aus dem Ausland nach Niederösterreich geholt.

Um die Tiere schnell wieder «loszuwerden», wurden sie zu einer Seniorin in den Bezirk Tulln gebracht, die sich aber nicht um die Vierbeiner kümmerte. Laut dem Tierheim sei die Pensionistin den Behörden bereits in der Vergangenheit aufgefallen. Wegen Animal-Hoardings und Vernachlässigens seien ihr schon mehrfach Tiere abgenommen worden.

Sieben der acht Welpen starben

«Zu so einer Aktion kann man nur gratulieren», zeigt sich der Tierheim-Vorstand verärgert. Die Konsequenz aus der Hauruck-Rettungsaktion: Sieben der acht Welpen starben. «Drei tote Babies wurden obduziert und es wurde festgestellt, sie waren verhungert», berichtet das Tierheim.

Die Mitarbeiter brachten den letzten überlebenden Welpen sowie die Hündin ins südliche Niederösterreich nach Ternitz zur Tierpension Schneebergblick von Veterinärmedizinerin Ursula Schneeberger, tagelang versuchte die Tierärztin alles, um den Stoffwechsel des Kleinen anzuregen, damit er überlebt – mit Erfolg.

«Die Freude war so gross, unser tapferer Bub ist über den Berg. Er entwickelt sich prächtig und weil er so viel trinkt, hat ihn Ursula den dicken Thomas getauft», berichtet das Tierheim-Team.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.